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Stadtentwicklung

Seit der Erhebung zur Hauptstadt Niederösterreichs im Jahr 1986 hat sich St. Pölten zum Wirtschaftszentrum des Zentralraums des größten österreichischen Bundeslandes entwickelt. 
Wir haben in 25 Jahren vieles erreicht, wofür andere Städte deutlich länger gebraucht haben. St. Pölten hat zu den anderen österreichischen Landeshauptstädten längst aufgeschlossen. Die Imagekorrektur hat auch dazu geführt, dass St. Pölten als hervorragender Wirtschaftsstandort mit hohem Potenzial und bester Lebensqualität anerkannt ist. Nicht umsonst belegt St. Pölten unter 1.000 vom Institut meinungsraum.at befragten ÖsterreicherInnen bei den beliebtesten Übersiedlungszielen der Republik den hervorragenden     6. Platz. Die Einwohnerzahl hat im letzten Jahrzehnt um 5,4% zugenommen. Mit 57.149 Einwohnern verweist die Stadt auf den höchsten Bevölkerungsstand seit Beginn der Volkszählung im Jahr 1869.
Das Jahr 2013 war aus wirtschaftlicher Sicht sehr erfolgreich und es gibt keinen Grund nicht optimistisch in die Zukunft zu blicken. Die Auswirkungen der nach wie vor andauernden internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise treffen St. Pölten nicht so hart wie andere Städte. Durch die rasante Entwicklung sind die Anforderungen aber deutlich höher.

Mehr Betreibe und Arbeitsplätze:

Seit 2008 – gegen den Sog der Finanzkrise – konnte die Anzahl der Betriebe um 13% gesteigert werden (absolut 3.461aktive Betriebe). Die neuesten Zahlen der Statistik Austria über die Erwerbstätigen am Arbeitsort St. Pölten sind beeindruckend: Laut Registerzählung verfügte St. Pölten zum Stichtag 31.Oktober 2011 über 53.734 Arbeitsplätze, was einen historischen Höchststand bedeutet.

Mehr Platz für Betriebe:

Die Stadt verfügt aber mit 194,87 ha unbebauten gewidmeten Betriebsflächen über beachtliche Grundstücksreserven. Das Betriebsansiedelungsgebiet NOE Central ist im Übrigen mit einer Gesamtfläche von 110 ha eines der bedeutendsten Gewerbe- und Industrieflächen Österreichs. Verkehrsgünstig an das höherrangige Straßen- und Bahnnetz angebunden. 

Mehr Pendlerströme:

Auspendler: 7.674, Einpendler: 33.882, hinzu kommen noch 6.000 SchülerInnen, die zur Ausbildung nach St. Pölten fahren. In Summe sind täglich fast 50.000 Menschen in Bewegung, um zu ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu gelangen. Das Verkehrsaufkommen steigt jährlich um 3% bis 5%.   St. Pölten entwickelt sich zur Verkehrsdrehscheibe im Westen Wiens. Um die so entstehenden Verkehrsströme auch für die Zukunft flüssig zu halten, wird derzeit intensiv an folgenden Projekten gearbeitet:
  • neue Generalverkehrskonzept wurde im März 2014 publiziert
  • Traisentalschnellstraße (S34) kommt
  • Güterzugsumfahrung in Bau

Die Hochleistungs-Bahnverbindung St. Pölten – Wien – St. Pölten in 23 Minuten ist seit über einem Jahr in Betrieb.
 

Mehr Bildungsplätze:

Dass St. Pölten der wichtigste Bildungsstandort Niederösterreichs (60.000 Bildungsplätze) ist, belegt auch die Investitionssumme von 185,3 Mio. Euro, die im Zeitraum 2010 bis 2015 investiert wird.

Mehr Wirtschaftsförderung:

St. Pölten hat mit der Einrichtung der Wirtschaftsservicestelle „ecopoint“  vor 10 Jahren eine Vorreiterrolle übernommen und damit die positive Wirtschaftsentwicklung durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Betriebsansiedelungen bzw. -erweiterungen wesentlich beeinflusst.