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St. Pölten 2020 – Visionärer Dialog für Landeshauptstadt

Drei Zukunftsvisionen wurden vorgestellt.
Am 3. Juni 2008 wurde in der Aula der Sparkasse das Projekt „St. Pölten 2020“ vorgestellt. Beigetragen zur Entwicklung der Zukunftsvision haben Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie – organisiert über die Plattform Innenstadt – erfahrene St. Pöltner Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Expertise. Unterstützt wurden sie durch Fachleute für Szenarioentwicklung aus dem Zukunftsinstitut des bekannten Trendforschers Matthias Horx.

Das Projekt Zukunftsvision „St. Pölten 2020“ soll der Stadt eine langfristige Entwicklungsperspektive eröffnen, wofür methodisch und strategisch alternative Zukunftsszenarien entwickelt wurden. Drei Visionskandidaten mit den stärksten Entwicklungsmöglichkeiten wurden gewählt und mit dem bereits existierenden Masterplan-Entwurf verknüpft werden sollen.

Herausgekommen sind die drei Visionskandidaten:
„CENTROPE-OFFICE-Stadt“, dessen inhaltliche Masterplan-Prozesse die Entwicklung des Rathausviertels, des Bahnhofviertels, des Landhausviertels und Kulturbezirkes, der Innenstadt als Anziehungspunkt für weltoffene und urbane Vorstellungen vom Wohnen, Leben und Arbeiten sowie der Verkehrsinfrastruktur betreffen und auf die Entstehung eines Dreh- und Angelpunktes internationaler Aktivitäten kleinerer und mittlerer Unternehmen in St. Pölten abzielt
„GESUNDHEITS-Stadt“, welche die Entwicklung des Gesundheitsbezirkes, der Innenstadt als Anziehungspunkt für Selbst- und Gesundheitsbewusstsein im Sinne hoher Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität, des Dom- und Marktviertels sowie der Verkehrsinfrastruktur vorantreiben soll und den Schwerpunkt vor allem auf Lifestyle, Gesundheitswirtschaft und Sozialmanagement legt
„INNOVATIONS- und KREATIV-Stadt“, in welcher die Entwicklung der Innenstadt als Hot-Spot, dessen Charme der Verbindung aus überschaubarer Urbanität mit kreativer Vielfalt und Offenheit entspringt, des Landhausviertels und Kulturbezirkes als Impulsgeber für eine kulturell kreative Identität St. Pöltens, der Bildungs- und Ausbildungsstrukturen, des Bahnhofsviertels sowie der Verkehrsinfrastruktur für die flüssige Mobilität unter den Bedingungen eines verdichteten Wirtschafts– und Lebensstandortes vorangetrieben werden soll.

Die Workshop-Gruppe hat nun eine solide Grundlage für die weitere Visionsentwicklung präsentiert, die es nun auf Entscheidungsebene zu bringen gilt, um sie zum konsistenten und stärkst möglichen Zukunftsentwurf für St. Pölten zu verdichten. Sobald die Entwicklung der Vision abgeschlossen ist, sollen auch die Bürgerinnen und Bürger in den Durchführungsprozess aktiv eingebunden werden.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 06.06.2008