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Stromgewinnung aus Windenergie verzwanzigfacht

Wind versorgt ein Drittel der St. Pöltner Haushalte mit Strom
„Die Entwicklung der Windkraft ist in St. Pölten beispielhaft, hat sich doch die Anlagengröße innerhalb der letzten zehn Jahre verzwanzigfacht! Ich freue mich, dass in der Stadt St. Pölten mit der Nutzung der Windkraft ein aktiver Beitrag für den Umweltschutz und die Versorgungssicherheit geleistet wird“, stellt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler beim Besuch der modernsten und größten Windkraftanlage in St. Pölten fest.

St. Pölten gilt als Musterstadt beim Energiesparen und bei der Nutzung so genannter „alternativer Energien“.
Die Nutzung von Solarenergie, Photovoltaik, Wärmepumpen und Windkraft wurde in den letzten Jahren im technischen Bereich atemberaubend schnell weiterentwickelt und professionalisiert und wird von der Stadt mit Nachdruck gefördert.
St. Pölten ist also für modere Energiequellen ein guter Boden. So hat beispielsweise die IG Windkraft, die Interessensvertretung der gesamten Windbranche für ganz Österreich, ihren Sitz in St. Pölten.

Die besichtigte Windkraftanlage „Ökowind von Karl Weiß“ erzeugt pro Jahr 3.700.000 kWh, was dem Bedarf von 1.050 Haushalten entspricht. In 86 m Höhe bot sich nicht nur ein beeindruckender Blick über die Stadt, sondern auch auf die anderen 14 Windkraftanlagen in St. Pölten mit einer Gesamtleistung von beeindruckenden 10,5 MW.

Am 11. Juni wird man von 10 bis 17 Uhr in St. Pölten-Stattersdorf die Bevölkerung über die Windkraft allgemein und über die Windkraft in St. Pölten im Besonderen informieren. Darum sollte der Termin vorgemerkt werden: Tag des Windes, 11. Juni 2009!
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 05.05.2009