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Erweiterung der Kurzparkzone

Umsetzung der Parkraumstudie
Die von der Stadt St. Pölten in Auftrag gegebene und bereits präsentierte Studie „Parkraummanagement St. Pölten“ von Herrn Univ. Prof. DI Dr. Gerd Sammer empfiehlt Maßnahmen im Bereich der Dauerparker und Pendler, welche die Zonen für Kurzparker blockieren und somit zu unnötigem Suchverkehr beitragen. In diesem Sinne wird u.a. die lückenlose Einrichtung von gebührenpflichtigen Kurzparkzonen im Bereich der Innenstadt vorgeschlagen und eine Beseitigung von Sonder- und Ausnahmegenehmigungen unbedingt empfohlen.

Eine erste Maßnahme zur Umsetzung der Parkraumstudie wird daher nun die Vereinheitlichung und Erweiterung der Kurzparkzone in der Innenstadt sein, was nicht zuletzt auch den Intentionen des Masterplanes entspricht.

Es sollen daher ab 1. September 2008 folgende Straßen in die gebührenpflichtige Kurzparkzone einbezogen werden:
Khittelstraße, Wenzel Kaska Straße zwischen Khittel Straße und Julius Raab Promenade, Radetzkystraße, Ludwig Stöhr Straße, Zufahrtsstraße südlich des Hauses Julius Raab Promenade 20, Lederergasse zwischen Dr. Karl Renner Promenade und Gabelsbergerstraße, Gabelsbergerstraße, Hammerweg und Parkpromenade zwischen Bischofsteich und Neugebäudeplatz.
Die Bewohner dieser Straßen erhalten die Möglichkeit, eine Bewohnerparkkarte zu erwerben. Bürgermeister Mag. Stadler, der sich darüber klar ist, dass diese Maßnahme bei manchen Betroffenen auch Kritik hervorrufen wird : „Es ist ein  erster Schritt zur Umsetzung der Studie, und letztlich wird damit auch dem Wunsch der Anrainer Rechnung getragen, da es Bereiche betrifft, wo Pendler die Parkplätze blockieren.“ Diese Maßnahmen dienen auch dazu, Anrainern in manchen bahnhofsnahen Bereichen die Möglichkeit zu geben, unter Tags einen Parkplatz in der Nähe der Haustüre zu haben. Zur Zeit ist das für viele nicht möglich, was zu zahlreichen Interventionen der geplagten Anrainer für diese nun getroffene Regelung geführt hat. Bürgermeister Stadler: „Damit ist ein weiterer Mosaikstein für den Masterplan in Umsetzung begriffen. Ich möchte aber auch alle Beteiligten um Verständnis für diese Entscheidung ersuchen. Diese war nicht angenehm, musste aber aus verkehrstechnischer Sicht bereits jetzt erfolgen, nachdem sie ohnehin jahrelang aufgeschoben wurde.“   
 
Weitere Fakten aus der Parkraumstudie: Die NÖ Landeshauptstadt liegt mit einem Gesamtangebot von 15.040 Stellplätzen über der Norm, die Garagen werden zu 62 Prozent genützt. Keine Stadt hat so extrem kurze Wege von Parkplätzen zum Innenstadt-Shopping. Es gibt einen hohen Anteil an Gratis-Parkplätzen, was ebenfalls zu mehr Fließverkehr beiträgt, da viele Autolenker deshalb bis zu 25 Minuten im Kreis fahren.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 04.07.2008