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Aus für St. Pöltner Traditionsunternehmen
Wie am 18. Juli 2008 bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, stellt die Glanzstoff mit Ende Dezember 2008 ihren Betrieb ein.
„Ein bedauerlicher Schritt, der aus Sicht des Unternehmens in der wirtschaftlich schwierigen Situation nach dem Brand jedoch letztlich unvermeidbar war. Unsere Sorge gilt nun nach dem Verlust der Arbeitsplätze vor allem den betroffenen Familien,“ so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler. Die Stadt, erinnert er, habe nach dem Brand im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten alles unternommen, um der Glanzstoff zu helfen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Es wurde ein klares Szenario für die nächsten Überlebensschritte erarbeitet, bei dem die Erhaltung der Arbeitsplätze ebenso wie die Interessen der Anrainer im Vordergrund standen. Der korrekte rechtliche Weg, den die Stadt dabei eingeschlagen hat, wurde zuletzt auch vom Unabhängigen Verwaltungssenat des Landes Niederösterreich bestätigt. Die Situation habe gezeigt, dass man unter schwierigen Umständen die Schließung lange habe verhindern können. Es wurden Investitionen getätigt, jedoch ein dauerhaftes Überleben sei unter den von der Bevölkerung verlangten und von den österreichischen Umweltgesetzen vorgegebenen Umständen offensichtlich auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich gewesen.
„Derartige Rückschläge haben wir in den vergangenen Jahrzehnten bereits u.a. mit der Schüller-Fabrik und den Harlander Coats im Textilbereich hinnehmen müssen. Es ist schade, dass damit der Schließung der Glanzstoff nun ein bedeutendes Kapitel der St. Pöltner Industriegeschichte zu Ende geht. Wir hoffen aber auch in dieser schwierigen Phase auf eine gute Kooperation, die von der Unternehmensleitung in einem ersten Gespräch bereits signalisiert wurde, sodass eine geordnete Schließung erfolgen kann. Man wird sich u.a. mit der Frage beschäftigen müssen, was mit dem Areal passiert, dabei wird auch der Bund gefordert sein,“ beschäftigt sich Bürgermeister Stadler mit den Auswirkungen der Schließung. Er werde jedenfalls umgehend mit den Betriebsräten Kontakt aufnehmen, kurzfristig wurde schon ein Termin vereinbart.
Einen dringlichen Appell richtet Bürgermeister Stadler an alle St. Pöltner Unternehmen, Solidarität zu zeigen, und den von der Schließung Betroffenen neue Arbeitschancen zu bieten: „Die Stadt wird selbstverständlich bei Härtefällen helfen und versuchen, diese im eigenen Bereich unterzubringen, mit dem einen oder anderen Arbeitsplatz nach besten Möglichkeiten auszuhelfen. Ich hoffe jedoch auch, dass seitens der Glanzstoff ein entsprechender Sozialplan erstellt und umgesetzt wird. Auf keinen Fall darf hier politisches Hick-Hack und Kleingeld im Vordergrund stehen, sondern es geht darum, den Menschen in ihrer schwierigen Situation zu helfen.“
„Ein bedauerlicher Schritt, der aus Sicht des Unternehmens in der wirtschaftlich schwierigen Situation nach dem Brand jedoch letztlich unvermeidbar war. Unsere Sorge gilt nun nach dem Verlust der Arbeitsplätze vor allem den betroffenen Familien,“ so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler. Die Stadt, erinnert er, habe nach dem Brand im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten alles unternommen, um der Glanzstoff zu helfen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Es wurde ein klares Szenario für die nächsten Überlebensschritte erarbeitet, bei dem die Erhaltung der Arbeitsplätze ebenso wie die Interessen der Anrainer im Vordergrund standen. Der korrekte rechtliche Weg, den die Stadt dabei eingeschlagen hat, wurde zuletzt auch vom Unabhängigen Verwaltungssenat des Landes Niederösterreich bestätigt. Die Situation habe gezeigt, dass man unter schwierigen Umständen die Schließung lange habe verhindern können. Es wurden Investitionen getätigt, jedoch ein dauerhaftes Überleben sei unter den von der Bevölkerung verlangten und von den österreichischen Umweltgesetzen vorgegebenen Umständen offensichtlich auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich gewesen.
„Derartige Rückschläge haben wir in den vergangenen Jahrzehnten bereits u.a. mit der Schüller-Fabrik und den Harlander Coats im Textilbereich hinnehmen müssen. Es ist schade, dass damit der Schließung der Glanzstoff nun ein bedeutendes Kapitel der St. Pöltner Industriegeschichte zu Ende geht. Wir hoffen aber auch in dieser schwierigen Phase auf eine gute Kooperation, die von der Unternehmensleitung in einem ersten Gespräch bereits signalisiert wurde, sodass eine geordnete Schließung erfolgen kann. Man wird sich u.a. mit der Frage beschäftigen müssen, was mit dem Areal passiert, dabei wird auch der Bund gefordert sein,“ beschäftigt sich Bürgermeister Stadler mit den Auswirkungen der Schließung. Er werde jedenfalls umgehend mit den Betriebsräten Kontakt aufnehmen, kurzfristig wurde schon ein Termin vereinbart.
Einen dringlichen Appell richtet Bürgermeister Stadler an alle St. Pöltner Unternehmen, Solidarität zu zeigen, und den von der Schließung Betroffenen neue Arbeitschancen zu bieten: „Die Stadt wird selbstverständlich bei Härtefällen helfen und versuchen, diese im eigenen Bereich unterzubringen, mit dem einen oder anderen Arbeitsplatz nach besten Möglichkeiten auszuhelfen. Ich hoffe jedoch auch, dass seitens der Glanzstoff ein entsprechender Sozialplan erstellt und umgesetzt wird. Auf keinen Fall darf hier politisches Hick-Hack und Kleingeld im Vordergrund stehen, sondern es geht darum, den Menschen in ihrer schwierigen Situation zu helfen.“
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 18.07.2008
Die Redaktion
Stand: 18.07.2008
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