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„Wir haben alles versucht und waren für alle rechtlich gangbaren Lösungsvorschläge offen!“
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler trafen am 4. August 2008 mit der erweiterten Glanzstoff-Führung und dem Betriebsrat zusammen. Das Gespräch war zunächst für einen Termin einige Tage vor Bekanntgabe der Ganzstoff-Schließung vereinbart, wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Dieser Termin wurde somit nachgeholt, um nochmals alle Fakten auf den Tisch zu bringen.
In dem ausführlichen Gespräch wurde über die derzeitige Situation der Glanzstoffmitarbeiter ebenso diskutiert wie über Möglichkeiten, die unter Einhaltung der gültigen und vom UVS des Landes Niederösterreich bestätigten Grenzwerte für eine Weiterführung des Betriebes bestünden. „Wir haben alles versucht und waren für alle rechtlich gangbaren Lösungsvorschläge offen. Es sind verschiedene Szenarien diskutiert worden, als Behörde standen für die Stadt jedoch die Einhaltung der gesetzlich festgeschriebenen Grenzwerte außer Frage. Nach dem Gespräch hat auch Einigkeit darüber bestand, dass ein IPPC-Verfahren für eine Abänderung der 1996 gemeinsam mit der Fa. Glanzstoff festgelegten Werte auf Zeit unumgänglich gewesen wäre, kann dies nicht der Knackpunkt gewesen sein. Die Bekanntgabe der Schließung des St. Pöltner Standortes mit Ende Dezember 2008 war eine rein zeitliche und finanzielle Entscheidung der Unternehmensführung“, so die erste Stellungnahme des Bürgermeisters nach dem Gipfeltreffen.
Ein zentrales Thema beim Gespräch mit den Betriebsräten war in Folge natürlich auch die Vermittlung von Arbeitsplätzen für die Betroffenen. Bürgermeister Stadler hat sich bereits an mehr als 50 Betriebe in und um St. Pölten gewandt und dabei um die Möglichkeit ersucht, den Betroffenen neue Arbeitschancen zu eröffnen. Stadler dazu: „Die zahlreichen Rückmeldungen sind diesbezüglich durchaus positiv und geben Anlass zur Hoffnung. Das AMS wurde von mir umgehend in Kenntnis gesetzt und koordiniert nun die Anfragen, um ein bestmögliches Ergebnis für Belegschaft zu erzielen.“
Es wurde von allen Seiten als sinnvoll erachtet, sich nicht auch noch an der Stiftung zu beteiligen, deren Finanzierungsaufteilung zwischen Unternehmen, AMS und Land NÖ in solchen Fällen ohnehin grundsätzlich geregelt ist. Daher werden Landeshauptmann-Stv. Leitner und Bgm. Stadler ein persönliches Patenschaftsmodell vor allem für ältere und schwer vermittelbare Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Leben rufen: „Wir werden dabei als Paten fungieren und uns persönlich um eine wirklich gute Lösung für den Betroffenen kümmern!“
Im Magistratsbereich, stehen vorerst zehn Positionen in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen ab September zur Verfügung, weitere Arbeitsplätze für Härtefälle sollen in Folge noch angeboten werden.
In dem ausführlichen Gespräch wurde über die derzeitige Situation der Glanzstoffmitarbeiter ebenso diskutiert wie über Möglichkeiten, die unter Einhaltung der gültigen und vom UVS des Landes Niederösterreich bestätigten Grenzwerte für eine Weiterführung des Betriebes bestünden. „Wir haben alles versucht und waren für alle rechtlich gangbaren Lösungsvorschläge offen. Es sind verschiedene Szenarien diskutiert worden, als Behörde standen für die Stadt jedoch die Einhaltung der gesetzlich festgeschriebenen Grenzwerte außer Frage. Nach dem Gespräch hat auch Einigkeit darüber bestand, dass ein IPPC-Verfahren für eine Abänderung der 1996 gemeinsam mit der Fa. Glanzstoff festgelegten Werte auf Zeit unumgänglich gewesen wäre, kann dies nicht der Knackpunkt gewesen sein. Die Bekanntgabe der Schließung des St. Pöltner Standortes mit Ende Dezember 2008 war eine rein zeitliche und finanzielle Entscheidung der Unternehmensführung“, so die erste Stellungnahme des Bürgermeisters nach dem Gipfeltreffen.
Ein zentrales Thema beim Gespräch mit den Betriebsräten war in Folge natürlich auch die Vermittlung von Arbeitsplätzen für die Betroffenen. Bürgermeister Stadler hat sich bereits an mehr als 50 Betriebe in und um St. Pölten gewandt und dabei um die Möglichkeit ersucht, den Betroffenen neue Arbeitschancen zu eröffnen. Stadler dazu: „Die zahlreichen Rückmeldungen sind diesbezüglich durchaus positiv und geben Anlass zur Hoffnung. Das AMS wurde von mir umgehend in Kenntnis gesetzt und koordiniert nun die Anfragen, um ein bestmögliches Ergebnis für Belegschaft zu erzielen.“
Es wurde von allen Seiten als sinnvoll erachtet, sich nicht auch noch an der Stiftung zu beteiligen, deren Finanzierungsaufteilung zwischen Unternehmen, AMS und Land NÖ in solchen Fällen ohnehin grundsätzlich geregelt ist. Daher werden Landeshauptmann-Stv. Leitner und Bgm. Stadler ein persönliches Patenschaftsmodell vor allem für ältere und schwer vermittelbare Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Leben rufen: „Wir werden dabei als Paten fungieren und uns persönlich um eine wirklich gute Lösung für den Betroffenen kümmern!“
Im Magistratsbereich, stehen vorerst zehn Positionen in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen ab September zur Verfügung, weitere Arbeitsplätze für Härtefälle sollen in Folge noch angeboten werden.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 04.08.2008
Die Redaktion
Stand: 04.08.2008
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