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St. Pölten erweitert Fußgängerzone

Stadler: „Wollen das Aufenthaltsgefühl steigern“
Die Fußgängerzone der NÖ Landeshauptstadt soll ausgebaut und über Steigerung des „Aufenthaltsgefühls“ zu einem „Wohnzimmer“ der Stadt werden. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Baudirektor DI Kurt Rameis und Stadtplaner Jens deBuck lüfteten vor der Innenstadt-Plattform den Vorhang.

Mehr Bäume, Ruhezonen, Schanigärten, Verdoppelung der Radabstellplätze und selbst ein Trinkwasserbrunnen gehören zur „Ausstattung“ der neuen St. Pöltner Fußgängerzone.  Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: „Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der erste Abschnitt Kremser Gasse gestaltet sein, insgesamt reden wir von einem Zeitplan von zwei bis drei Jahren. Dafür investiert die Stadt eine Million Euro. “ Der Vorschlag erhielt bei der Präsentation breite Zustimmung, Anregungen werden parallel zum „Feinschliff“ geprüft.

Die FUZO wird künftig bereits beim neugestalteten Hauptbahnhof beginnen. Ungestörtes Flanieren ab der „unteren Kremser Gasse“.  Auch die Klostergasse bis zur Grenzgasse ist Teil des neuen Konzepts. Ebenso die Brunngasse bis zum EKZ Promenade, die Franziskanergasse und ein Stück der Bräuhausgasse. Stadtbaudirektor DI Kurt Rameis: „Damit soll – wie im Masterplan gewünscht - eine „Rundläufigkeit“ von St. Pöltens Shopping-Meile entstehen“.“

Und weil man in einem „Wohnzimmer“ gerne entspannt, sieht die Stadtplanung eine Reihe von Ruhezonen mit Sitzgruppen und zusätzlichen Schanigärten vor. „In dem neuen Bereich gibt es 12 Gastronomen, die dadurch Vorteile für Gäste bieten können“, so Bürgermeister Mag. Stadler vor den Mitgliedern der Innenstadt-Plattform. Zum Ambiente gehört ein „Stadtbrunnen“ in der Brunngasse. Den gab es dort bereits im 16. Jahrhundert. Nun will man ihn aktivieren, als Trinkwasserbrunnen der FUZO.

Stadtplaner DI Jens deBuck: „Durch eine neue „Wegeführung“ bis zur Fußgängerzone hört der ewige „Suchverkehr“ auf. Die derzeitigen Parkplätze in der Brunngasse werden zur Promenade hin in Schrägparkform konzentriert . Außerdem wird die Verkehrsabteilung im Magistrat Wendezonen und weitere Ladezonen integrieren.“
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Die Redaktion
Stand: 20.05.2008