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Startschuss für Erweiterung der Fußgängerzone

Leitungsarbeiten beginnen
Die Erweiterung der St. Pöltner Fußgängerzone, welche nach Gesprächen mit der Innenstadt-Plattform und der Bevölkerung eine breite Zustimmung findet, wird ab 7. Juli 2008 beginnen. "Im Zuge der Neugestaltung der FUZO im Bereich Kremser Gasse - Brunngasse - Klostergasse werden in einem ersten Schritt die im Jahr 1928 verlegten Wasserleitungsrohre ausgewechselt. Gleichzeitig werden auch von Seiten der EVN bis Ende August 2008 die Strom- und Gasleitungen erneuert", informiert Mag. Johann Rankl, Obmann des Ausschusses für städtische Unternehmungen.

Im Zuge der Arbeiten werden auch vier bestehende Hausanschlüsse getauscht. Die Auswechslungsarbeiten werden in zwei Bauphasen durchgeführt und mit den Arbeiten der EVN koordiniert. Um Kosten zu sparen und die Belastungen für die Anrainer so gering wie möglich zu halten, sollen die Arbeiten in einer gemeinsamen Künette durchgeführt werden.
 
Mit Beginn der Arbeiten wird die Durchfahrt von der Klostergasse über die Brunngasse bis zur Promenade der Vergangenheit angehören, da im Anschluss an die Rohrverlegungsarbeiten unverzüglich mit der Oberflächengestaltung im Bereich Kremser Gasse - Bahnhofvorplatz begonnen wird. Die entsprechenden Hinweise für die Autofahrer werden zeitgerecht durch die Verkehrsabteilung der Stadt St. Pölten angebracht.
 
Die Kosten für die Auswechslung der Wasserleitungsrohre belaufen sich auf rund 110.000,- Euro. Für die in der Folge vorgesehene Neugestaltung der Fußgängerzone im Bereich Kremser Gasse - Bahnhofvorplatz sind weitere 180.000,- Euro aufzubringen. Die entsprechenden Anträge wurden in der letzten Sitzung des Ausschusses für städtische Unternehmungen und im Bauausschuss einstimmig beschlossen, und werden nunmehr dem Gemeinderat vorgelegt.
 
Mehr Bäume, Ruhezonen, Schanigärten, Verdoppelung der Radabstellplätze und selbst ein Trinkwasserbrunnen gehören zur "Ausstattung" der neuen St. Pöltner Fußgängerzone. Bürgermeister Mag.Matthias Stadler: „Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der erste Abschnitt Kremser Gasse - Bahnhofvorplatz gestaltet sein. Insgesamt reden wir von einem Zeitplan von zwei bis drei Jahren. Dafür investiert die Stadt eine Million Euro." Die FUZO wird künftig bereits beim neugestalteten Hauptbahnhof beginnen. Ungestörtes Flanieren ab der "unteren Kremser Gasse" wird damit Realität. Auch die Klostergasse bis zur Grenzgasse ist Teil des neuen Konzepts. Ebenso die Brunngasse bis zum EKZ Promenade, die Franziskanergasse und ein Stück der Bräuhausgasse. In diesem neuen Bereich gibt es 12 Gastronomen, die dadurch Vorteile für Gäste bieten können. Zum Ambiente gehört ein "Stadtbrunnen" in der Brunngasse, welcher bereits seit dem 16.Jahrhundert besteht. Dieser Brunnen soll im Zuge der Arbeiten neu gestaltet werden und als Trinkwasserbrunnen der FUZO zur Verfügung stehen.

Durch neue Wegeführung bis zur Fußgängerzone hört der ewige "Suchverkehr" auf. Die derzeitigen Parkplätze in der Brunngasse werden zur Promenade hin in Schrägparkform konzentriert. Außerdem wird die Magistratsabteilung für Verkehrsangelegenheiten Wendezonen und weitere Ladezonen integrieren.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 23.06.2008