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Baurechtsaktion für Wirtschaft lockt Unternehmer

Stadt St. Pölten hilft bei der Unternehmensgründung bzw. -erweiterung
Nicht immer hat das positive Auswirkungen wenn Unternehmergeist und Bürokratie aufeinander treffen. In St. Pölten ist das allerdings anders, den dort leben die beiden in Symbiose.

Am praktischen Beispiel der Mag. Frühwirt Unternehmensberatungs GmbH in St. Pölten, Messestraße 8, wurde am 16. Jänner 2009 gezeigt, wie ein optimales Zusammenspiel von Wirtschaft und Verwaltung Arbeitsplätze schafft.

Ein Unternehmensberater muss ja wissen worauf es ankommt, wenn man eine Firma neu gründen will bzw. einen bestehenden Betrieb erweitern will. Mag. Werner Frühwirt stellt dabei den Verantwortlichen der Stadt ein hervorragendes Zeugnis aus:
„Die tatkräftige Unterstützung bei der Standortsuche, die Beratung für die Unternehmensgründung und die unbürokratische Abwicklung der gewerbebehördlichen Verfahren durch die Stadtverwaltung haben dazu beigetragen namhafte Geldbeträge und wertvolle Zeit einzusparen,“ lobt der Unternehmer aus Lilienfeld die Hilfe der Stadt.

Professionelle Beratung im „First Stop Shop“ von ecopoint
ecopoint hilft bei der Standortsuche. St. Pölten verfügt über ausreichende Betriebsansiedlungsgebiete und –flächen von über 500 ha. Freie Grundstücke befinden sich z.B. in den Stadtteilen Unterradlberg Nord, Ratzersdorf, Harland, und in St. Georgen-Hart (NÖ-CENTAL).
 
Baurechtsgründe für Unternehmen sind allerdings ein Novum. Die LH St. Pölten stellt dabei dem Investor eine Liegenschaft in Form eines Baurechts als Wirtschaftsförderung zur Verfügung, womit keine Aufnahme von Fremdkapital hinsichtlich der Anschaffung eine Grundstücks notwendig ist. Damit sollen innovative Unternehmen aus Wachstumsbranchen, hochtechnologische Unternehmen sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe mit Potential in St. Pölten angesiedelt werden.

Der Wirtschaftsservice der Stadt St. Pölten ecopoint berät die Unternehmen aber auch bei Fragestellungen hinsichtlich der Finanzierung und Förderung durch Investorenberatung und durch die Information über Landes-, Bundes- und EU-Förderungen, soziale Netzwerke sowie Behördenwege.

Zudem steht in der NÖ Landeshauptstadt auch das „Business und Innovationszentrum St. Pölten“ für Jungunternehmer bzw. Neugründer, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus innovativen und technologieorientierten Branchen sowie Betrieben, die ergänzende Dienstleistungen anbieten zur Verfügung.

Schnelle Verwaltung
Weiters wurden die Verfahren zur Genehmigung einer Betriebsanlage in den letzten 10 Jahren ganz erheblich um bis zu 70% beschleunigt! Die Bewahrung der hervorragenden Lebensqualität für die Bewohner, die Einhaltung der Rechtsvorschriften und das Bemühen eine Betriebsansiedlung oder eine Betriebsausweitung so rasch und einfach wie möglich zu verwirklichen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen, schließen einander, wie in St. Pölten gezeigt wird, nicht aus.

So wird etwa gleich zu Beginn in einer Aktenbesprechung mit Vertretern des Unternehmens, der Behörden und Sachverständigen an Ort und Stelle geklärt was in der Einreichung für die Unternehmensgründung benötigt wird. Das spart in der Folge viel Zeit und Nerven!

Der Behörde stehen nunmehr alle gewerbebehördlich relevanten Informationen aus früheren Zeiten bis aktuell kategorisiert in elektronischer Form zur Verfügung. Zudem verfügt die Verwaltung über ein Geografisches Informationssystem, das mit diesen Daten verknüpft ist. Somit stehen im Betriebsanlagengenehmigungsverfahren für die Entscheidung der Behörde viele relevanten Unterlagen auf Knopfdruck zur Verfügung.

Weitere Erleichterungen für das Zusammenspiel zwischen Unternehmen und Behörde wurden durch die Strukturreform des Magistrates, mit der alle für die Betriebsansiedlung relevanten Behörden organisatorisch zusammengeführt wurden und durch die Möglichkeit alle historisch gewachsenen Bescheide und Auflagen für EMAS (Zertifizierter EU Standard im betrieblichen Umweltmanagement, Eco-Management und Audit Scheme) zertifizierte Unternehmen zu entrümpeln und zusammenzufassen, verwirklicht.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler zeigt sich zufrieden:
„Wir suchen ständig nach neuen Wegen, um den hohen Standard zu halten und weiter zu verbessern. In St. Pölten sind wir in der Lage, die Synergien zum Wohle unserer Wirtschaft und der Bevölkerung nutzbar zu machen.“

Viel Beifall ernteten das Architektenteam, das den futuristisch anmutenden Niedrigenergie-Bau geplant hat, sowie die am Bau beteiligten Professionisten.

Mag. Frühwirt, bereits als Steuerberater in Lilienfeld tätig, erweitert mit der Gründung der Unternehmensberatungs GmbH seinen Tätigkeitsbereich und errichtet sein neues Bürogebäude mit Betonung auf Wirtschaft, Umwelt und Architektur, was gleichermaßen mehr Service für Kunden und 16 hochwertige Arbeitsplätze für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet.

FOTO (mss/Mayer)
Bild 1: Mag. Werner Frühwirt mit Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und ecopoint-Chef Christoph Schwarz vor dem Neubau auf dem Wirtschafts-Baurechtsgrund.
Bild 2: Mag. Werner Frühwirt erklärt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler die Vorzüge des neuen Gebäudes.
Bild 3: „Eine Familie“ Mag. Werner Frühwirt, Vizebürgermeisterin Sussanne Kysela, die den Unternehmer mit seinem Team auf das herzlichste in St. Pölten willkommen hieß, Nora, Heidi, Mathias und Florian Frühwirt.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 16.01.2009