Inhalt

Der neue französische Botschafter besuchte St. Pölten

Philippe Carré im Rathaus empfangen
Am 4. Dezember 2008 stattete der Botschafter Frankreichs in Österreich seinen Antrittsbesuch im St. Pöltner Rathaus ab. Seine Exzellenz Philippe Carré trat das Amt des französischen Botschafters in Österreich mit der Überreichung seines Beglaubigungsschreibens an Bundespräsident Heinz Fischer am 6. Oktober 2008 an.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Vizebürgermeisterin Susanne Kysela empfingen den französischen Botschafter gestern im St. Pöltner Rathaus. Carré zeigte großes Interesse an St. Pölten und Niederösterreich. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Wirtschaft, Tourismus, Stadtentwicklung, Bildung, die Arbeitsplatzsituation sowie der Bau des neuen Bahnhofs.

Von 2003 an war Philippe Carré Abteilungsleiter für Strategie, Sicherheit und Abrüstung am französischen Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten, nachdem er von 1999 bis 2003 das Amt des Gesandten an der französischen Botschaft in Berlin bekleidet hatte. Von 1994 bis 1999 war er dem Rat der Europäischen Union in der Funktion des zuständigen Leiters für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik beigeordnet, nachdem er fünf Jahre in der Abteilung für Wirtschaft und Finanzen der zuständige Leiter für sensible Exportgüterfragen war (1989-1994).
Die ersten zehn Jahre seiner Karriere verbrachte er in Moskau, erst als Botschaftssekretär von 1980 bis 1984. Nach einem anschließenden Jahr (1984 bis 1985) in der Verwaltungszentrale des Ministeriums (Planungsstab) in Paris, bekleidete er das Amt des technischen Beraters im Kabinett des Ministers von 1985 bis 1986, worauf hin er nach Deutschland entsandt wurde, wo er als Botschaftssekretär in Bonn tätig war.
Botschafter Philippe Carré ist bevollmächtigter Minister 1. Klasse, und beherrscht die Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch. Er wurde mit den Insignien des Ritters der Ehrenlegion, sowie des Ritters des nationalen Verdienstordens (Ordre National du Mérite) ausgezeichnet.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 05.12.2008