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Wirtschaftsreise erfolgreich gestartet

Dichtes Programm bringt viele neue Eindrücke und Kontakte
St. Pöltens Wirtschaft will hoch hinaus und knüpft daher Kontakte im hohen Norden Deutschlands. Mit einer herzlichen Begrüßung der 40-köpfigen Delegation aus St. Pölten durch den österreichischen Honorarkonsul in Kiel Dr. Fritz Süverkrüp startete gestern das dichte Programm der diesjährigen Wirtschaftsreise nach Kiel und Oslo.

Süverkrüp bot in seiner Funktion als Präsident der Industrie- und Handelskammer Kiel den St. Pöltner Unternehmern seine guten Kontakte zu den 60.000 Mitgliedern an und verwies auf die vielen Parallelen, die in den Metropolregionen Hamburg-Kiel und Wien-St. Pölten bestehen. Er betonte, dass die Grundstücksreserven die wichtigste Grundlage für die Entwicklung eines Wirtschaftsstandortes sind.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bedankte sich für den freundlichen Empfang und lud die anwesenden Vertreter der Kieler Wirtschaft und der Landeshauptstadt Kiel nach St. Pölten ein. Stadler betonte, dass neben den Grundstücksreserven – über die St. Pölten ausreichend verfügt - eine starke Vernetzung, Zusammenarbeit und der Gedankenaustausch erforderlich sind, um im europäischen und internationalen Wettstreit bei der Standortentwicklung bestehen zu können und erfolgreich zu sein. Deshalb engagiert sich St. Pölten in der Wirtschaftsregion Centrope, im Netzwerk der Europäischen Mittelstädte mit 34 Mitgliedern in 12 Staaten und unternimmt regelmäßig Wirtschaftsreisen, um Kontakte zu knüpfen.

Bei der Auftaktveranstaltung bildeten die Vorträge von Dr. Ingo Lübben von der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft, von Axel Bauerdorf von der Kiel Marketing GmbH und von Wolfgang Schmidt, Leiter von „Kiel International“ in der Landeshauptstadt Kiel die Diskussionsgrundlage.

Bildungsexperten führten Gespräche
Kiel ist bekannt als großer Fährhafen und Kreuzfahrtdestination. Über 2 Mio. Passagiere gingen im letzten Jahr in Kiel von oder an Bord und der Güterumschlag betrug zuletzt 6 Mio. Tonnen. Die Landeshauptstadt von Schleswig Holstein ist zudem ein Zentrum der Gesundheitswirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnologie, des Handels und der Bildung. Neben 25.000 Schülern gibt es 30.000 Studierende an einer Volluniversität, einer Kunsthochschule, einer Fachhochschule und zwei Excellenzcluster. Deshalb führten die Vertreter der St. Pöltner Fachhochschule Dr. Maria Gabriela Ondrejkovics-Fernandes und DI Hannes Rafferseder Gespräche mit der Fachhochschule Kiel über mögliche Kooperationen. Mag. Johannes Zederbauer von der St. Pöltner New Design University wird heute Gespräche mit der Kunsthochschule führen.

Voith in Kiel
Im Jahr 2005 wurde in Kiel die Voith Turbo Lokomotivtechnik gegründet. Das Schwesterunternehmen von Voith St. Pölten ist ein Paradebeispiel für Innovation und rasche Entwicklung. Voith entwickelt und produziert in Kiel Rangier- und Güterzugslokomotiven. Den raschen Aufstieg des Unternehmens zeigt auch die Zahl der Arbeitskräfte, die von 30 im Jahr 2005 auf mittlerweile 360 gewachsen ist. Ein Vorzeigemodell für die St. Pöltner Delegation, die beim Besuch beeindruckt war.

Empfang im Kieler Rathaus
Am Abend wurde die St. Pöltner Wirtschaftsdelegation von Oberbürgermeister Torsten Albig und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer empfangen. Auch hier standen politische und wirtschaftliche Themen im Mittelpunkt der Gespräche.

Weitere Termine
Heute Vormittag hält Bürgermeister Mag. Matthias Stadler im Rahmen eines Treffens der Unternehmer aus St. Pölten mit den Vertretern der Kieler Wirtschaft einen Vortrag zum Thema „ Metropolregion Wien – Chancen für die Landeshauptstadt St. Pölten mit Milliardeninvestition“. Weitere Schwerpunkte des Treffens werden die Themen Umweltaspekte und Stadtentwicklung aber auch das Energiekonzept der Landeshauptstadt Kiel sein.
Im Anschluss wird die Abreise mit dem Fährschiff nach Oslo erfolgen, wobei an Board ein Treffen mit den Reeder, Unternehmer und Sunpor-Eigentümer Olav Nils Sunde geplant ist.

Foto (mss/Koutny)
Foto1: Axel Bauerdorf, Mag. Matthias Stadler, Monika Schulz-Strelow (ABA Invest in Austria) Dr. Fritz Süverkrüp, Dr. Josef Wildburger, Christoph Schwarz, Wolfgang Schmidt, Dr. Ingo Lübben und Dir. Fritz Schmidl (ABA Invest in Austria) bei der Auftaktveranstaltung.

8.11.2011

Wirtschaftsreise erfolgreich gestartet
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Foto 2: In kleinen Gruppen und mit einer Sicherheitsausrüstung ausgestattet wird die St. Pöltner Delegation durch das moderne Voith-Lokomotiven-Werk geführt.

8.11.2011

Wirtschaftsreise erfolgreich gestartet
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