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Zahlen, Daten und Fakten zum St. Pöltner Trinkwasser

Versorgungssicherheit und beste Qualität sind gewährleistet
Das St. Pöltner Trinkwasser stammt zur Gänze aus den Grundwasserbrunnen in den Brunnenfeldern 3 (zwischen Lugauer Werksbach, Traisen und der Futter-Siedlung in Harland) und 4 (nördlich der Phyrastraße entlang der Gemeindegrenze im Bereich Aufeld). Die Brunnenfeld 1 und 2 im Stadtteil Spratzern wurden vor längerer Zeit aufgelassen.

1. Wasserförderung:
Mit den Förderanlagen des Wasserwerkes wurde 2008 eine Gesamtwassermenge von 5,914.630 m³ gefördert und in das Wasserrohrnetz bzw. in die Hochbehälter abgegeben. Die Gesamtwassermenge wurde in 32.945 Betriebsstunden mit einem Stromverbrauch von 1,656.924 kWh gepumpt. Die höchste und die niedrigste Anforderung an die Wasserförderung im Jahre 2008, bezogen auf den Jahresdurchschnitt war:

maximal 14.05.2008 19.780 m³ 122 %
minimal 16.08.2008 12.430 m³ 77 %
Jahresdurchschnitt 16.160 m³ 100 %

Der Wasserbedarf der Stadt konnte 2008 jederzeit ohne Schwierigkeiten bereitgestellt werden.

2. Wasserabgabe:
Das vom Wasserwerk gepumpte Wasser wird zum überwiegenden Teil zur Versorgung der Haushalte und Betriebe in St. Pölten und zur Teilversorgung der Nachbargemeinden Pyhra, Karlstetten, Gerersdorf, Böheimkirchen verwendet.

3. Wasserverbrauch in Liter/Kopf/Tag:
a) bezogen auf die Fördermenge bei 50.000 mit Wasser versorgten Personen ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 323 Liter pro Kopf und Tag.

b) bezogen auf die für Haushalte und Industrie abgegebene Menge ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 231 Liter pro Kopf und Tag.

4. Wasserbeschaffenheit und Hygiene-Kontrolle:
Die Wasserförderungsanlagen von St. Pölten unterliegen der Trinkwasserverordnung und die vorgeschriebenen Wasserproben in hygienischer und bakteriologischer Hinsicht werden von der Firma WSB (Wasser-Schlamm-Boden - Ziviltechniker-Laborgemeinschaft) gezogen und geprobt. Das geförderte Wasser wird monatlich chemisch und bakteriologisch untersucht. Insgesamt wurden Im Jahr 2008 399 fixe Proben entnommen.

Die chemischen und bakteriologischen Befunde über das Trinkwasser ergaben 2008 aus allen Anlagen einwandfreies Trinkwasser. Das Wasser aus den Anlagen des Brunnenfeldes 3 wird durchlaufend mittels UV - Licht behandelt.

5. Hochbehälter
Das Wasserwerk besitzt insgesamt 8 Hochbehälter in den Stadtteilen Völtendorf, Ochsenburg Pottenbrunn und Waitzendorf/Weitern.
Das Wasserwerk ist dadurch in der Lage, den Tagesbedarf von rund 19.000 m³ Wasser zu speichern.

6 Wasserrohrnetz:
Das Hauptleitungsrohrnetz hat eine Länge von rund 380.000 m mit insgesamt 5.100 Stück Wasserschiebern.
Im Stadtgebiet stehen an die 1.500 Hydranten.
Der Bestand an Wasserhausanschlüssen betrug mit Ende 2008 11.125 Stück.
Im Wassernetz der St. Pölten sind derzeit 12.210 Wasserzähler eingebaut.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 20.03.2009