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GeoMarketing aus NÖ macht viele Wege kürzer
"Wir verknüpfen Daten verschiedenster Art mit geografischen Informationen für eine Fülle von Anwendungen", erklärt der Geschäftsführer von GeoMarketing, Martin Redl. Was dabei heraus kommt, kann man am besten anhand von Beispielen erklären. So optimiert die Zahnärztekammer gerade mithilfe von GeoMarketing ihre Notdienst-Planung. Ergebnis: 80 Prozent der Bevölkerung werden ihren Not-Zahnarzt innerhalb von längstens einer Stunde Wegzeit erreichen können. Außerdem macht es das neue System möglich, nur mehr mit acht Notdienst-Zahnärzten statt bisher 15 für ganz Niederösterreich auszukommen.
"Mit ähnlichen Instrumenten haben wir auch schon die beste Erreichbarkeit von Krankenanstalten in Niederösterreich geplant", berichtete Redl, oder - vor drei Jahren - für die Landessanitätsdirektion der Steiermark den optimalen Verteilungsschlüssel für "Tamiflu" anlässlich der drohenden Vogelgrippe.
Es gibt freilich auch angenehmere Themen, die das elfköpfige Expertenteam aus St. Pölten mit seiner Erfahrung betreut, etwa die Optimierung der Außendienstplanung von Tchibo/Eduscho. "Das Ergebnis waren eine beachtliche Zeitersparnis für jeden der Außendienstmitarbeiter und eine Reduktion der Kilometerleistung um bis zu 30 Prozent", so Redl zum "Kaffee-Projekt".
Es muss aber nicht immer ein greifbares Produkt sein, das die St. Pöltner unter die Lupe nehmen. Mobilfunker Hutchison 3G Austria nutzte das Angebot von GeoMarketing, um seinen Kunden die Netzabdeckung von 94 Prozent auf speziellen Karten sichtbar zu machen. Mit der Eingabe einer beliebigen Adresse kann man die Netzabdeckung der Umgebung abrufen. Sogar zwischen 3UMTS/HSDPA und der 3Basisversorgung zu switchen, ist möglich.
Generell geht es um die Darstellung und Optimierung von Prozessen und Abläufen mit Hilfe räumlicher Analysen sowohl in der Wirtschaft wie auch im öffentlichen Bereich. Hatte man vor zwölf Jahren noch mit "Landkarten am Computer" begonnen, so geht es heute um sehr breit erweiterte Fragestellungen. "Natürlich haben wir durch Google den einen oder anderen Kunden verloren", sagt Redl, gleichzeitig sei aber das Interesse der Kunden an erweiterten Fragestellungen gewachsen, die andere nicht in dieser Form beantworten können.
GeoMarketing hat z.B. das Einsatzleitsystem für den "Notruf 144" optimiert, aber auch schon Einsatz-Leitsysteme für Dubai oder Aserbaidschan mit entwickelt. "Rund zehn bis 15 Prozent unseres Umsatzes, zuletzt 1,2 Millionen Euro, kommen aus dem Export", so Redl. Auch im Nachbarland Deutschland greifen interessante Auftraggeber auf das Know-how aus St. Pölten zurück. So etwa steuert BMW den Einsatz seiner Ersatzautos für Kunden mit GeoMarketing-Tools.
Die Optimierung von Verkehrssystemen ist generell ein Zukunftsschwerpunkt der St. Pöltner, die in diesem Bereich eng mit Siemens zusammenarbeiten. So wird für die "Vienna Region" bzw. den Verkehrsverbund Ostregion (VOR) ein integriertes Steuerungssystem entwickelt. Dort fließt das Expertenwissen von GeoMarketing ebenso ein wie etwa in grenzüberschreitende Einsatzleitsysteme der Blaulicht-Organisationen. "Da liegt die Herausforderung im Verknüpfen der Leitsysteme und ihrem Homogenisieren", so Redl.
Web:
www.geomarketing.at
www.geolook.at
Quelle: Auszug aus dem Wirtschaftspressedienst
"Mit ähnlichen Instrumenten haben wir auch schon die beste Erreichbarkeit von Krankenanstalten in Niederösterreich geplant", berichtete Redl, oder - vor drei Jahren - für die Landessanitätsdirektion der Steiermark den optimalen Verteilungsschlüssel für "Tamiflu" anlässlich der drohenden Vogelgrippe.
Es gibt freilich auch angenehmere Themen, die das elfköpfige Expertenteam aus St. Pölten mit seiner Erfahrung betreut, etwa die Optimierung der Außendienstplanung von Tchibo/Eduscho. "Das Ergebnis waren eine beachtliche Zeitersparnis für jeden der Außendienstmitarbeiter und eine Reduktion der Kilometerleistung um bis zu 30 Prozent", so Redl zum "Kaffee-Projekt".
Es muss aber nicht immer ein greifbares Produkt sein, das die St. Pöltner unter die Lupe nehmen. Mobilfunker Hutchison 3G Austria nutzte das Angebot von GeoMarketing, um seinen Kunden die Netzabdeckung von 94 Prozent auf speziellen Karten sichtbar zu machen. Mit der Eingabe einer beliebigen Adresse kann man die Netzabdeckung der Umgebung abrufen. Sogar zwischen 3UMTS/HSDPA und der 3Basisversorgung zu switchen, ist möglich.
Generell geht es um die Darstellung und Optimierung von Prozessen und Abläufen mit Hilfe räumlicher Analysen sowohl in der Wirtschaft wie auch im öffentlichen Bereich. Hatte man vor zwölf Jahren noch mit "Landkarten am Computer" begonnen, so geht es heute um sehr breit erweiterte Fragestellungen. "Natürlich haben wir durch Google den einen oder anderen Kunden verloren", sagt Redl, gleichzeitig sei aber das Interesse der Kunden an erweiterten Fragestellungen gewachsen, die andere nicht in dieser Form beantworten können.
GeoMarketing hat z.B. das Einsatzleitsystem für den "Notruf 144" optimiert, aber auch schon Einsatz-Leitsysteme für Dubai oder Aserbaidschan mit entwickelt. "Rund zehn bis 15 Prozent unseres Umsatzes, zuletzt 1,2 Millionen Euro, kommen aus dem Export", so Redl. Auch im Nachbarland Deutschland greifen interessante Auftraggeber auf das Know-how aus St. Pölten zurück. So etwa steuert BMW den Einsatz seiner Ersatzautos für Kunden mit GeoMarketing-Tools.
Die Optimierung von Verkehrssystemen ist generell ein Zukunftsschwerpunkt der St. Pöltner, die in diesem Bereich eng mit Siemens zusammenarbeiten. So wird für die "Vienna Region" bzw. den Verkehrsverbund Ostregion (VOR) ein integriertes Steuerungssystem entwickelt. Dort fließt das Expertenwissen von GeoMarketing ebenso ein wie etwa in grenzüberschreitende Einsatzleitsysteme der Blaulicht-Organisationen. "Da liegt die Herausforderung im Verknüpfen der Leitsysteme und ihrem Homogenisieren", so Redl.
Web:
www.geomarketing.at
www.geolook.at
Quelle: Auszug aus dem Wirtschaftspressedienst
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 16.05.2009
Die Redaktion
Stand: 16.05.2009
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