Inhalt

St. Pölten – erneut maßgebend für Europa!

Innovatives Lebenszyklusmodell bei FH-Bau
Die Stadt St. Pölten erhielt für die erfolgreiche Realisierung des Lebenszykluskostenmodells beim Neubau der Fachhochschule im Wege einer Public Private Partnership (PPP) am 4. November 2009 von der Europäischen Union eine Auszeichnung.

Das „Best Practice Certificate“ wurde den Vertretern der Stadt St. Pölten Magistratsdirektor Mag. Thomas Dewina und Baudirektor DI Kurt Rameis, dem Geschäftsführer der Fachhochschule DI Gernot Kohl sowie dem Vertreter des Errichter- und Betreiberkonsortiums DI Hubert Fritz von der Firma Siemens im Rathaus von Maastricht feierlich überreicht.

Im Oktober 2007 wurde der neue FH-Campus eröffnet. Mit dem Neubau der Fachhochschule wurden in vielerlei Hinsicht neue Wege beschritten. 40 Mio. Euro Investitionsvolumen und ein gänzlich neues, für ganz Österreich vorbildliches, Finanzierungskonzept wurden bei der Umsetzung des Projekts angewendet.
Das Projekt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass bei der Ausschreibung der Stadt ein innovativer Weg gewählt wurde. Es wurde nicht nur die Errichtung als Totalunternehmer für Planung und Herstellung ausgeschrieben, sondern auch die Finanzierung sowie Betrieb und Instandhaltung des fertigen Gebäudes. Angeboten wurde vom ausgesuchten Konsortium ein umfangreiches Paket, das nicht nur die Investition zum gegenwärtigen Zeitpunkt optimal umsetzt, sondern auch die Optimierung der Betriebsführung über den gesamten Zeitraum hinweg gewährleistet. Für dieses Konsortium wurden die Siemens AG, die Porr AG, Immorent AG, NÖ Raiffeisenkommunalprojekt Service GmbH, Raiffeisen-Leasing GmbH sowie die Sparkasse NÖ Mitte West AG als Partner ins Boot geholt.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 06.11.2009