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St. Pölten feiert „Stadt seit 850 Jahren"
Unter diesem Motto werden im kommenden Jahr die Feiern zum 850. Geburtstag der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten stehen. 1159 gestand der Passauer Bischof Konrad II., ein Babenberger, den St. Pöltner Bürgern - über ein halbes Jahrhundert vor Enns (1212) und Wien (1221) - das erste Stadtrecht des heutigen Österreichs zu.
Als älteste Stadt hat St. Pölten daher auch allen Grund zu feiern. „Es ist spannend, sich in einer Zeit des Aufbruchs unserer Stadt, auch mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, auf die wir mit Recht stolz sein können“, erklärte Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Präsentation des Programms.
Das publikumswirksame Highlight wird das Mittelalterspektakel von 2.-4 Mai 2009 bilden, wo in der Innenstadt das Mittelalter wieder aufleben soll. Ein Festakt im Landestheater am 3. Mai stellt den offiziellen Höhepunkt dar. Drei Ausstellungen – eine im Diözesanmuseumeine im Stadtmuseum und die dritte in der NÖ Landesbibliothek – werden rund um dieses Wochenende eröffnet werden. Die Ausstellung im Diözesanmuseum widmet sich dem mittelalterlichen St. Pölten, während die Besucher im Stadtmuseum ein eher ungewöhnlicher Blick auf die Stadtgeschichte erwartet. Die NÖ Landesbibliothek schließlich zeigt historische St. Pöltner Ansichten aus ihrer reichen topographischen Sammlung.
Auf originelle Art und Weise soll dem St. Pöltner Publikum Stadtgeschichte zudem auch vor Ort näher gebracht werden. Auf Initiative des Ziviltechnikerbüros Zieritz & Partner werden von Mitte April an, die alten Stadttore eine Auferstehung feiern, die in den kommenden Monaten auch den Ort von einigen Veranstaltungen bilden werden. Ein Mittelalterpfad wird alte Straßennamen und Gebäude, die in origineller Form visualisiert werden sollen, wieder ins Gedächtnis zurückrufen. Spannend dürfte auch ein Projekt des Integrationsbüros werden, dass Migranten einladen wird, ihren Blick auf St. Pölten zu erklären.
Natürlich liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Kultur, der – beginnend ab April – ein breit gefächertes Spektrum an Veranstaltungen bieten wird.
Zu den traditionellen Kulturreihen wie Meisterkonzerte oder Barockmusikfestival begeben sich unter dem Motto „850 Jahre Musik“ St. Pöltner Musiker auf eine musikalische Zeitreise. Die Palette des Angebotes reicht von gregorianischen Chorälen über Barock, einer Schubertiade bis zur modernen Elektronikmusik. Im weiten Feld der Literatur sind Lesungen St. Pöltner Literaten, eine St. Pölten Anthologie, Sonderhefte etc. geplant. Spannend verspricht auch ein Reigen von Kulturprojekten zu werden, der sich unter dem Motto „Wir feiern mit anderen Jubilaren“ in verschiedenster Form mit jubilierenden Künstlern und Kulturschaffenden von Georg Friedrich Händel bis Benny Goodman auseinandersetzen wird.
St. Pölten soll sich in diesem Jubiläumsjahr aber nicht nur als stolze alte Stadt präsentieren, sondern vor allem auch als moderne, zukunftsorientierte Stadt. „Stolz auf die eigene Vergangenheit und offen sein für die Zukunft sein, ist kein Widerspruch. Bei einem Geburtstag ist der Blick immer nach hinten gerichtet, aber eine Stadt muss auch nach vorne schauen!“ unterstreicht Bürgermeister Mag. Stadler die Richtung.
Das untermauern auch vier Tagungen und Kongresse, die im Jubiläumsjahr in St. Pölten stattfinden werden. Das Institut für Österreichkunde kommt mit seiner Jahrestagung ebenso an die Traisen wie die ArGe „Alte Stadt“. Das Diözesanarchiv organisiert zudem das Symposium „St. Pölten im Mittelalter“ und den Abschluss bildet ein Zukunftskongress, der sich dem Thema „Stadt 2020“ widmet und die Visionen des Masterplanes vertiefen und weiter entwickeln soll. Der Bürgermeister sieht sich damit im Einklang mit dem Masterplan. „Der Masterplan schlägt vor, sich als Kongressstadt zu positionieren, die Kongresse des Jubiläumsjahres sind schon ein Vorgriff auf die Zukunft “, so der Bürgermeister.
Auch das städtische Tourismusbüro hat sich einiges einfallen lassen und lockt Gäste und Einheimische mit speziellen Themenspaziergängen. So wird es u.a. Nachtwächterführungen und Rundgänge „auf mittelalterlichen Spuren“ geben. Eine Familienrätselrallye mit dem St. Pöltner Harlekin wird sicherlich ein neuer Höhepunkt des touristischen Angebots.
„Es soll kein Fest des Bürgermeisters oder des Magistrats werden, sondern ein Fest für alle St. Pöltnerinnen und St. Pöltner und wir laden alle Bürger, Institutionen, Vereine ein, gemeinsam zu feiern. Schließlich wird eine Stadt nicht jedes Jahr 850 Jahre alt“, meinte BGM Mag. Matthias Stadler abschließend. Die „Wirte 3100“ haben diesen Aufruf schon jetzt beherzigt und werden mit dabei sein. So kann man das ganze nächste Jahr über „Speisen aus den verschiedenen Jahrhunderten“ in den Lokalen kosten.
Weitere Infos:
Stadtmarketing
Tel.: 02742/333-3040
Email: stadtmarketing@st-poelten.gv.at
Kulturverwaltung
Tel.: 02742/333-6201
Email: kultur@st-poelten.gv.at
Als älteste Stadt hat St. Pölten daher auch allen Grund zu feiern. „Es ist spannend, sich in einer Zeit des Aufbruchs unserer Stadt, auch mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, auf die wir mit Recht stolz sein können“, erklärte Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Präsentation des Programms.
Das publikumswirksame Highlight wird das Mittelalterspektakel von 2.-4 Mai 2009 bilden, wo in der Innenstadt das Mittelalter wieder aufleben soll. Ein Festakt im Landestheater am 3. Mai stellt den offiziellen Höhepunkt dar. Drei Ausstellungen – eine im Diözesanmuseumeine im Stadtmuseum und die dritte in der NÖ Landesbibliothek – werden rund um dieses Wochenende eröffnet werden. Die Ausstellung im Diözesanmuseum widmet sich dem mittelalterlichen St. Pölten, während die Besucher im Stadtmuseum ein eher ungewöhnlicher Blick auf die Stadtgeschichte erwartet. Die NÖ Landesbibliothek schließlich zeigt historische St. Pöltner Ansichten aus ihrer reichen topographischen Sammlung.
Auf originelle Art und Weise soll dem St. Pöltner Publikum Stadtgeschichte zudem auch vor Ort näher gebracht werden. Auf Initiative des Ziviltechnikerbüros Zieritz & Partner werden von Mitte April an, die alten Stadttore eine Auferstehung feiern, die in den kommenden Monaten auch den Ort von einigen Veranstaltungen bilden werden. Ein Mittelalterpfad wird alte Straßennamen und Gebäude, die in origineller Form visualisiert werden sollen, wieder ins Gedächtnis zurückrufen. Spannend dürfte auch ein Projekt des Integrationsbüros werden, dass Migranten einladen wird, ihren Blick auf St. Pölten zu erklären.
Natürlich liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Kultur, der – beginnend ab April – ein breit gefächertes Spektrum an Veranstaltungen bieten wird.
Zu den traditionellen Kulturreihen wie Meisterkonzerte oder Barockmusikfestival begeben sich unter dem Motto „850 Jahre Musik“ St. Pöltner Musiker auf eine musikalische Zeitreise. Die Palette des Angebotes reicht von gregorianischen Chorälen über Barock, einer Schubertiade bis zur modernen Elektronikmusik. Im weiten Feld der Literatur sind Lesungen St. Pöltner Literaten, eine St. Pölten Anthologie, Sonderhefte etc. geplant. Spannend verspricht auch ein Reigen von Kulturprojekten zu werden, der sich unter dem Motto „Wir feiern mit anderen Jubilaren“ in verschiedenster Form mit jubilierenden Künstlern und Kulturschaffenden von Georg Friedrich Händel bis Benny Goodman auseinandersetzen wird.
St. Pölten soll sich in diesem Jubiläumsjahr aber nicht nur als stolze alte Stadt präsentieren, sondern vor allem auch als moderne, zukunftsorientierte Stadt. „Stolz auf die eigene Vergangenheit und offen sein für die Zukunft sein, ist kein Widerspruch. Bei einem Geburtstag ist der Blick immer nach hinten gerichtet, aber eine Stadt muss auch nach vorne schauen!“ unterstreicht Bürgermeister Mag. Stadler die Richtung.
Das untermauern auch vier Tagungen und Kongresse, die im Jubiläumsjahr in St. Pölten stattfinden werden. Das Institut für Österreichkunde kommt mit seiner Jahrestagung ebenso an die Traisen wie die ArGe „Alte Stadt“. Das Diözesanarchiv organisiert zudem das Symposium „St. Pölten im Mittelalter“ und den Abschluss bildet ein Zukunftskongress, der sich dem Thema „Stadt 2020“ widmet und die Visionen des Masterplanes vertiefen und weiter entwickeln soll. Der Bürgermeister sieht sich damit im Einklang mit dem Masterplan. „Der Masterplan schlägt vor, sich als Kongressstadt zu positionieren, die Kongresse des Jubiläumsjahres sind schon ein Vorgriff auf die Zukunft “, so der Bürgermeister.
Auch das städtische Tourismusbüro hat sich einiges einfallen lassen und lockt Gäste und Einheimische mit speziellen Themenspaziergängen. So wird es u.a. Nachtwächterführungen und Rundgänge „auf mittelalterlichen Spuren“ geben. Eine Familienrätselrallye mit dem St. Pöltner Harlekin wird sicherlich ein neuer Höhepunkt des touristischen Angebots.
„Es soll kein Fest des Bürgermeisters oder des Magistrats werden, sondern ein Fest für alle St. Pöltnerinnen und St. Pöltner und wir laden alle Bürger, Institutionen, Vereine ein, gemeinsam zu feiern. Schließlich wird eine Stadt nicht jedes Jahr 850 Jahre alt“, meinte BGM Mag. Matthias Stadler abschließend. Die „Wirte 3100“ haben diesen Aufruf schon jetzt beherzigt und werden mit dabei sein. So kann man das ganze nächste Jahr über „Speisen aus den verschiedenen Jahrhunderten“ in den Lokalen kosten.
Weitere Infos:
Stadtmarketing
Tel.: 02742/333-3040
Email: stadtmarketing@st-poelten.gv.at
Kulturverwaltung
Tel.: 02742/333-6201
Email: kultur@st-poelten.gv.at
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 09.10.2008
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