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5.3.2010
Boccia-Mannschaft trainiert für Special Olympics
Bis zu den Special Olympics, den 5. Nationalen Spielen mit internationaler Beteiligung für Menschen mit geistiger Behinderung, von 17. bis 22. Juni 2010 sind es nur mehr 15 Wochen und deshalb läuft der Trainingsbetrieb der AthletInnen aus der Tagesheimstätte St. Pölten auf Hochtouren.
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler besuchte heute die Boccia-Mannschaft beim Training in der Prandtauerhalle und zeigt sich von den Leistungen beeindruckt. „Wir unternehmen alles um perfekte und faire Wettkämpfe zu organisieren. Die Daumen drücke ich aber natürlich ganz besonders für die TelnehmerInnen aus St. Pölten“, versicherte das Stadtoberhaupt den SportlerInnen.
Das Trainerduo Anna Erber und Renate Zwicker ist mit den Leistungssteigerungen und dem Trainingsverlauf zufrieden. „Wenn wir uns weiter so verbessern und die Leistungen an den Wettkampftagen auch wirklich abrufen können, stehen die Chancen sehr gut, zumindest eine Medaille im Bocca-Bewerb nach St. Pölten zu holen. Das sollte mit dem Heimvorteil möglich sein“, erklären die Betreuerinnen unisono.
Die Boccia Bewerbe bei den Special Olympics werden in der Prandtauerhalle stattfinden.
Die SportlerInnen selbst nehmen die Vorbereitung sehr ernst, denn jeder will am 18. Juni bei der Eröffnungsfeier optimal vorbereitet sein, wenn er in der Eventarena in der Landessportschule den olympischen Eid leistet: „Lass mich gewinnen! Wenn ich nicht gewinnen kann, so lass es mich dennoch mutig versuchen!“
Im Boccia Bewerb bei den Special Olympics treten folgende SportlerInnen aus der Tagesheimstätte in St. Pölten an:
Daniel Braunauer
Ingrid Graßmann
Alexandra Kendler
Michael Müller
Thomas Rössner
Gerlinde Schwarzl
Marion Seidel
Mario Steindl
Thomas Wutzl
Andreas Windmaisser
Eveline Zmuditsch
Boccia Regeln für die Special Olympics
Die AthletInnen können in vier verschiedenen Bewerben gegeneinander antreten. Neben dem Einzelbewerb gibt es auch noch einen Doppelbewerb und einen Mannschaftsbewerb (4 AthletInnen) sowie einen Unified – Mannschaftsbewerb (3 AthletInnen + 1 Unified PartnerIn).
Die Bahnen haben eine Breite von 3,66 m, eine Länge von 18,29 m und eine Oberfläche aus künstlichem Material. Die Längs- und Breitseiten der Bahn sind mit Banden begrenzt.
Boccia wird mit 8 großen Kugeln und 1 kleinen Zielkugel, dem Pallino, gespielt. TeilnehmerInnen im Einzelbewerb spielen alle 4 Kugeln selbst. Beim Doppelbewerb werden die Kugeln gleich aufgeteilt und beim Mannschaftsbewerb erhält jede/r SpielerIn eine Kugel. Die Farben der Kugeln müssen sich deutlich voneinander unterscheiden.
Der Pallino wird von einem Spieler oder einer Spielerin ins Spiel gerollt oder geworfen, welche/r den Losentscheid für sich entschieden hat. Der/Die SportlerIn, der/die den Pallino ins Spiel bringt, muss auch die erste Kugel werfen. Der/Die GegnerIn oder die gegnerische Mannschaft wirft dann solange, bis eine der Kugeln näher an den Pallino heran gespielt wird oder die 4 Versuche erfolglos beendet werden. Diese Grundregel bestimmt somit die Abfolge der Würfe. Wenn also eine Kugel näher an dem Pallino liegt, ist der/die GegnerIn oder die gegnerische Mannschaft an der Reihe. Die TeilnehmerInnen dürfen ihre Kugeln rollen, werfen, ihnen einen Effet mitgeben oder aufspringen lassen, sofern die jeweilige Kugel dabei nicht die Bahn verlässt oder der/die SpielerIn die Abwurfmarkierung nicht übertritt. Nachdem alle Kugeln gespielt wurden, werden die Punkte vergeben. Gewertet werden jene Kugeln, die näher am Pallino liegen als die dem Pallino am nächsten liegende Kugel des/der GegnerIn. Wenn dies mit freiem Auge nicht klar ersichtlich ist, muss gemessen werden. Der Schiedsrichter vergibt dann die Punkte und die nächste Runde kann begonnen werden. Im Einzel- und Doppelbewerb sind jeweils 12 Punkte notwendig um ein Spiel zu beenden, im Mannschafts- und Unified-Mannschaftsbewerb werden 16 Punkte benötigt.
FOTO (mss/Vorlaufer)
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler besucht das Boccia Training.
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler besuchte heute die Boccia-Mannschaft beim Training in der Prandtauerhalle und zeigt sich von den Leistungen beeindruckt. „Wir unternehmen alles um perfekte und faire Wettkämpfe zu organisieren. Die Daumen drücke ich aber natürlich ganz besonders für die TelnehmerInnen aus St. Pölten“, versicherte das Stadtoberhaupt den SportlerInnen.
Das Trainerduo Anna Erber und Renate Zwicker ist mit den Leistungssteigerungen und dem Trainingsverlauf zufrieden. „Wenn wir uns weiter so verbessern und die Leistungen an den Wettkampftagen auch wirklich abrufen können, stehen die Chancen sehr gut, zumindest eine Medaille im Bocca-Bewerb nach St. Pölten zu holen. Das sollte mit dem Heimvorteil möglich sein“, erklären die Betreuerinnen unisono.
Die Boccia Bewerbe bei den Special Olympics werden in der Prandtauerhalle stattfinden.
Die SportlerInnen selbst nehmen die Vorbereitung sehr ernst, denn jeder will am 18. Juni bei der Eröffnungsfeier optimal vorbereitet sein, wenn er in der Eventarena in der Landessportschule den olympischen Eid leistet: „Lass mich gewinnen! Wenn ich nicht gewinnen kann, so lass es mich dennoch mutig versuchen!“
Im Boccia Bewerb bei den Special Olympics treten folgende SportlerInnen aus der Tagesheimstätte in St. Pölten an:
Daniel Braunauer
Ingrid Graßmann
Alexandra Kendler
Michael Müller
Thomas Rössner
Gerlinde Schwarzl
Marion Seidel
Mario Steindl
Thomas Wutzl
Andreas Windmaisser
Eveline Zmuditsch
Boccia Regeln für die Special Olympics
Die AthletInnen können in vier verschiedenen Bewerben gegeneinander antreten. Neben dem Einzelbewerb gibt es auch noch einen Doppelbewerb und einen Mannschaftsbewerb (4 AthletInnen) sowie einen Unified – Mannschaftsbewerb (3 AthletInnen + 1 Unified PartnerIn).
Die Bahnen haben eine Breite von 3,66 m, eine Länge von 18,29 m und eine Oberfläche aus künstlichem Material. Die Längs- und Breitseiten der Bahn sind mit Banden begrenzt.
Boccia wird mit 8 großen Kugeln und 1 kleinen Zielkugel, dem Pallino, gespielt. TeilnehmerInnen im Einzelbewerb spielen alle 4 Kugeln selbst. Beim Doppelbewerb werden die Kugeln gleich aufgeteilt und beim Mannschaftsbewerb erhält jede/r SpielerIn eine Kugel. Die Farben der Kugeln müssen sich deutlich voneinander unterscheiden.
Der Pallino wird von einem Spieler oder einer Spielerin ins Spiel gerollt oder geworfen, welche/r den Losentscheid für sich entschieden hat. Der/Die SportlerIn, der/die den Pallino ins Spiel bringt, muss auch die erste Kugel werfen. Der/Die GegnerIn oder die gegnerische Mannschaft wirft dann solange, bis eine der Kugeln näher an den Pallino heran gespielt wird oder die 4 Versuche erfolglos beendet werden. Diese Grundregel bestimmt somit die Abfolge der Würfe. Wenn also eine Kugel näher an dem Pallino liegt, ist der/die GegnerIn oder die gegnerische Mannschaft an der Reihe. Die TeilnehmerInnen dürfen ihre Kugeln rollen, werfen, ihnen einen Effet mitgeben oder aufspringen lassen, sofern die jeweilige Kugel dabei nicht die Bahn verlässt oder der/die SpielerIn die Abwurfmarkierung nicht übertritt. Nachdem alle Kugeln gespielt wurden, werden die Punkte vergeben. Gewertet werden jene Kugeln, die näher am Pallino liegen als die dem Pallino am nächsten liegende Kugel des/der GegnerIn. Wenn dies mit freiem Auge nicht klar ersichtlich ist, muss gemessen werden. Der Schiedsrichter vergibt dann die Punkte und die nächste Runde kann begonnen werden. Im Einzel- und Doppelbewerb sind jeweils 12 Punkte notwendig um ein Spiel zu beenden, im Mannschafts- und Unified-Mannschaftsbewerb werden 16 Punkte benötigt.
FOTO (mss/Vorlaufer)
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler besucht das Boccia Training.
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