Inhalt

25.2.2010

Start frei für Frequency 2010

Das Frequency wird auch 2010 wieder in St. Pölten stattfinden. Der Veranstalter wird alle Auflagen der Stadt erfüllen.
In einem Parteiengespräch gab es heute dazu die grundsätzliche Zustimmung von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien.

Die Stadt hatte im Vorfeld basierend auf den Erfahrungen des Vorjahres einen 25-Punkte-Katalog erstellt, der vom Veranstalter in Kooperation mit den zuständigen Magistratsabteilung abgearbeitet wurde. Als Ergebnis präsentierte Veranstalter Harry Jenner beim Parteiengespräch ein umfassendes Konzept, ein Nachhaltigkeitsprogramm, welches vom Österreichischen Ökologie-Institut im Auftrag der Initiative „Green Events Austria“ des Lebensministeriums erstellt worden ist.

Ein wesentlicher organisatorischer Schwerpunkt beim Frequency 2010 liegt im Bereich der Abfallwirtschaft. Müllvermeidung, Mülltrennung und der raschere Abtransport bzw. die sofortige Reinigung des Campingareals sind die klaren Zielsetzungen. Als Voraussetzung dafür wird es zusätzliche Müllinseln, einen verstärkten Personaleinsatz bei der Überwachung sowie eine Umzäunung der Campingbereiche an der Traisen geben, wobei auch auf einen Sicherheitskorridor zu den Anrainern Bedacht genommen wird.

Gemeinsam mit der Verkehrsabteilung der Stadt hat man ein umfassendes Verkehrskonzept für die Veranstaltung ausgearbeitet, welches zusätzliche Parkmöglichkeiten, Zufahrts- und Umleitungsregelungen umfasst. Im Sinne der Reduzierung des Individualverkehrs wurde vom Veranstalter auch ein Kombiticket gemeinsam mit den ÖBB für die Anreisenden angekündigt.

Eine wesentliche Änderung im Gegensatz zum Vorjahr wird es bei den finanziellen Rahmenbedingungen geben. Für die Stadt wird das Frequency 2010 ein „Nullsummenspiel“, denn eine Subvention für den Veranstalter wie bei der ersten Auflage wird es diesmal nicht mehr geben.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: „Es war wichtig, dass wir ein 25-Punkte-Programm aufgestellt haben und vom Veranstalter neuerlich die Erfüllung vieler und oft nicht leicht erfüllbarer Auflagen gefordert haben. Damit konnten wir beim Schutz der Anrainer deutliche Verbesserungen erreichen. Es ist mir bewusst, dass die Situation für die Anrainer an den Tagen des Festivals schwierig ist und ich habe Verständnis für ihre Anliegen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit den neuen Bedingungen gut über die Runden kommen. Es war mir auch wichtig, dass alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen eingebunden werden und einhellig zu dieser Veranstaltung mit all ihren positiven und nicht so positiven Erscheinungen stehen.“