Zum Inhalt springen (Alt+0)

Seitenbereiche:


Inhalt

Jazz im Hof 2016

18.-20. August

Jazz, we can!

Vier Mal trocken, zwei Mal nass: eine typisch österreichische Wetterbilanz aus sechs Jahren "Jazz im Hof". Was der Wettergott dem Jazzfestival St. Pölten im verflixten siebenten Jahr bescheren wird, darüber darf in der Zwischenzeit spekuliert werden: Karmeliterhof oder Freiraum? Der Titel ist eine selbstbewusste Aussage über Jazz made in Austria – Ja, wir können’s!  


Donnerstag, 18. August, 19.30 Uhr

  Mario Rom's Interzone

Der Trompeter Mario Rom, 2007 Preisträger der MM-Nachwuchsförderung und seitdem ständig im Aufwind, wird mit dem "Interzone"-Trio (Lukas Kranzlbinder, Bass; Herbert Pirker, Schlagzeug) unter dem Titel "Everything is permitted" sein aktuelles Programm vorstellen. Das Trio hat binnen kürzester Zeit die Musikkritik für sich gewonnen und zählt in der Besetzung Trompete, Bass und Schlagzeug zu einer der heißesten österreichischen Exportwaren. Die drei spielen Jazz nach dem Motto "Alles ist erlaubt" und entwickeln dabei eine Bühnenenergie, die live das Publikum auch in Mexiko, China, Israel und den USA begeisterte. 

Hörprobe


  Synesthetic Octet 

Das Synesthetic Octet, ein Ensemble von acht Shooting Stars der jungen Jazz-Szene, war im Jahr 2013 Stage Band im "Porgy and Bess". Mit dem stilübergreifenden Programm "Rastlos" stellt das Oktett rund um Klarinettist Vincent Pongracz sein Debütalbum vor. Wenn der Titel als Programmansage gemeint war, dann dürfen wir uns auf noch viele musikalische Höhenflüge freuen. 

Auch die Besetzungsliste des zweiten Jazz-im-Hof-Konzerts kann mit klingenden Namen aufwarten:

Vincent Pongracz (Klarinette, Kompositionen); Doris Nicoletti (Flöten); Clemens Salesny (Bassklarinette, Stritch); Richard Köster (Trompete); Alois Eberl (Posaune); Peter Rom (Gitarre); Manu Mayr (Bass); Lukas König (Schlagzeug).

Hörprobe


Freitag, 19. August,   19.30 Uhr

  Asja Valcic/Klaus Paier

Was Joan Jeanrenaud einst für das Kronos Quartet war, das war Asja Valcic für das Radio String Quartet Vienna: nicht einfach nur eine Cellistin, sondern die unersetzliche treibende Kraft. Heuer tritt sie gemeinsam mit Star-Akkordeonist Klaus Paier auf. Nach den Erfolgs-CDs "A Deux" und "Silk Road" bezaubert uns das Duo nun auf "Timeless Suite" aufs Neue mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Violoncello. Dabei stehen neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm. Unbedingt anhören!

Hörprobe


  Hiroi

Der Gitarrist Michiru Ripplinger hat durch seine Mutter einen starken Bezug zum Japanischen. Hiroi, so der Name seiner Band, bedeutet "weit" und beschreibt die Stimmung, die durch seine Kompositionen transportiert wird. Stilistisch wird diese Weite abseits von Modern Jazz durch den einen oder anderen Ausflug ins Singer-/Songwriter-Genre ausgelebt, und auch rockige Elemente finden in der Musik der Formation ihren Platz. Das Debüt-Album "Return of the Koi" ist seit kurzem im Handel.

Hiroi sind:

Michiru Ripplinger, Gitarre; Boglárka Bábiczki, Stimme; Werner Zangerle, Saxofon; Karl Sayer, Bass; Michael Prowaznik, Schlagzeug

Hörprobe


Samstag, 20. August, 19.30 Uhr

  Fidibus

Drei Individualisten und Freigeister und starke musikalische Persönlichleiten, jeder ein Meister seines Fachs, bestreiten Konzert 5 des dreitägigen Festivals. Mit "Fidibus"  haben Trompeter Franz Hautzinger, Drehleierspieler Matthias Loibner und Perkussionist Peter Rosmanith einen trefflichen Namen für ihre Formation gefunden: Die drei liefern auf ihrem exquisiten Instrumentarium Konzerte ab, die das Publikum förmlich entzünden. Dazu tragen neben einer exzellent gespielten Trompete die verzaubernd-betörenden Klänge des aus zwei metallenen Halbkugelsegmenten bestehenden Hang bei. Nicht minder eingängig: die aufwühlend-krächzenden Sounds, die Matthias Loibner seinem Instrument entlockt. Er war beim Barockfestival St. Pölten 2014 zu Gast, im Herbst 2016 wird er beim Festival Musica Sacra mitwirken, aber auch im Jazz ist er kein Newcomer: Die JazzBigBand Graz hat ihn auf ihrem vorletzten Album in ihren Klang-Kosmos integriert.

Hörprobe


  Jazzwerkstatt Wien & Die Strottern

Jazzwerkstatt Wien, das sind junge, experimentfreudige Leute auf höchstem Niveau, und Die Strottern, die in musikalischer Eleganz das "Wienerlied Neu" darbieten, sind die Akteure des neunköpfigen Ensembles, das mit dem Programm "Wo fangts an" das Schlusskonzert des Festivals bestreitet.

Line-up:

Klemens Lendl (Violine, Gesang); David Müller (Gitarre, Gesang); Clemens Salesny (Saxofon, Bassklarinette); Martin Eberle (Trompete, Flügelhorn); Daniel Riegler (Posaune); Peter Rom (Gitarre); Clemens Wenger (Piano, Keys); Bernd Satzinger (Bass); Lukas König (Schlagzeug).

Hörprobe



Beginn: jeweils 19.30 Uhr

Ort: Karmeliterhof, Prandtauerstraße 2, bzw. – bei Schlechtwetter – "Freiraum", Herzogenburger Straße 12.

Karten und Festivalpässe:  Buchhandlung Schubert, Wiener Straße 6;  www.oeticket.com.

Jazzpass (alle 6 Konzerte): VVK €50,-/VVK-Ö1 € 45,-/AK € 55,-

Einzelkarten: VVK € 18,-/VVK-Ö1 € 16,-/AK € 20,-/AK ermäßigt € 10,-




Fotos:

.       Severin Koller

..      CD-Cover

...     z.V.g.

....    z.V.g.

.....   z.V.g.

...... CD-Cover