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Großprojekte in St. Pölten

Wo wird was gebaut? Die wichtigsten Bauprojekte in St. Pölten.

Güterzugsumfahrung

Die knapp 25 Kilometer lange Güterzugsumfahrung zwischen dem Knoten St. Pölten/Wagram und Loosdorf schloss die Lücke auf der Westbahntrasse. Darin enthalten sind 23 Brücken und drei Tunnel. Die Kosten lagen bei 855 Mio. Euro-

Nach einem mehrjährigem Baustopp konnte die GZU im Dezember 2017 in Betrieb genommen werden. Die Kapazitäten wurden damit deutlich erhöht und der Güterverkehr in weitem Bogen am Stadtzentrum vorbei geleitet. Eine gemeinsame Lärmschutzwand mit der A1 sorgt für eine spürbare Reduzierung der Lärmemissionen für die Anrainer im Süden St. Pöltens.


ÖBB Bildungscampus

Auf dem Areal der Technischen Services St. Pölten soll das modernste Ausbildungszentrum Europas entstehen. Dafür investieren die ÖBB in den kommenden Jahren 80 Mio. in den neuen Bildungscampus. Auf einer Bruttogeschossfläche von 20.000 m² werden 27 Seminarräume, Lehrstellwerke, Modellanlagen und Simulatoren unterschiedlicher Bauarten von der virtuellen Bahnstrecke bis zum realitätsnahen Fullcub Simulator in der ähnlichen Form wie bei der Pilotenausbildung einziehen.

Im Zuge des Bildungscampus wird auch das ÖBB-Lehrlingsheim neu errichtet sowie ein Nächtigungstrakt für 240 Personen. Am Standort werden 65 Arbeitsplätze für Trainer und Verwaltung neu entstehen. Der Start für den Bau ist für 2018 geplant, die Fertigstellung für 2020/2021.


Ausbau Universitätsklinikum

Derzeit wird das direkt an der Praterstraße Haus C neu errichtet, wo Unfallchirurgie und Notfallversorgung untergebracht werden sollen. Rund 205 Millionen Euro fließen direkt ins Haus C, mehr als 510 Millionen Euro in den Gesamtausbau des Standortes St. Pölten. Auf sieben Ebenen mit knapp 65.000 m² entstehen u. a. zwei Tiefgeschosse, welche rund 260 Parkplätze für Patienten und Besucher bieten. Die Inbetriebnahme von Haus C soll 2017 erfolgen. Bereits 2016 wird mit dem Bau von Haus G begonnen, welches als Gesundheitsstraße das Haus C mit dem Haus B verbinden wird.

Wohnbau

Eine wachsende Stadt benötigt zusätzlichen Wohnraum. Derzeit werden in St. Pölten an folgende Orten neue Wohnprojekte umgesetzt:

Weitere Information zu diesen Projekten und freien Wohnungen finden Sie bei den Wohnungsgenossenschaften

Domplatz

Vor der Neugestaltung des Domplatzes sind archäologische Grabungen gesetzlich vorgeschrieben, die bis zum Jahr 2018 abgeschlossen sein sollen.  Parallel dazu laufen die Planungsarbeiten und vorbereitende Baumaßnahmen für die Neugestaltung des Domplatzes. Nach den Ideen von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler soll der Domplatz einen weiterer Anziehungspunkt für die Innenstadt werden, indem reichhaltigen archäologischen Funde ausgestellt werden wollen und dabei auch ein architektonischer Akzent gesetzt werden soll.
2015 wurden 907 Tonnen Erdmaterial händisch mit Krampen und Schaufeln bzw. mit Pinsel und Kelle abgegraben. Das Fundmaterial 2015 aus mehr als 4.300 Einzelbefunden füllt allein ca. 123 Bananenkartons, die schätzungsweise mehr als 35.000 Einzelstücke enthalten. Darüber hinaus kamen 2.227 Kleinfunde, sowie 221 Münzen zum Vorschein. Mehr als 40.000 Fotos wurden aufgenommen. Im April 2015 wurde das 10.000 Skelett geborgen und anthropologisch untersucht.


Neubau Bezirksstelle Rotes Kreuz

Da die bisherige Bezirksstelle in der Ludwig Stöhr-Straße 7 zu klein geworden ist, errichtet das Rote Kreuz eine neue Bezirkszentrale in Zentrumsnähe um insgesamt 6,7 Millionen Euro. Die Stadt St. Pölten unterstützt diesen Bau mit einer Subvention von rund 1 Mio. Euro.


Umbau Gymnasium Josefstraße

Im Mai 2016 zogen die Schulklassen des Gymnasiums in knapp 300 Container um. In den Ferien erfolgte der Startschuss für den Umbau des Gymnasiums. Die 9.000 m² Fläche des Stammhauses werden umgebaut, uzsätzlich entsteht ein Zubau mit 2.000 m² Fläche. Die Kosten des Um- und Neubaus belaufen sich auf rund 25. Mio. Euro. Mit der Fertigstellung und der Rückübersiedlung der Klassen ist für 2018 zu rechnen.