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Sozialmedizinische und soziale Betreuungsdienste

St. Pölten verfügt über ein flächendeckendes Angebot an sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdiensten für ältere Menschen.

Durch das Angebot an sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdiensten wie zum Beispiel Hauskrankenpflege, Heimhilfe, therapeutische Hilfen soll es hilfsbedürftigen Menschen ermöglicht werden, bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit und anderen Notlagen möglichst lange in der Geborgenheit ihres Zuhauses gepflegt und betreut zu werden.

Hauskrankenpflege
Heimhilfe
Therapeutische Hilfen
Anbieter
Kosten
Auskünfte und Informationen




Hauskrankenpflege


Die Aufgaben des diplomierten Pflegepersonals umfassen eine qualifizierte situationsgerechte Pflege und Beratung der Patienten (Wundpflege und Verbandwechsel, Verabreichung von Insulin, Stomaversorgung etc.) und die Beratung und Anleitung von pflegenden Angehörigen. Alle Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt wahrgenommen.



Heimhilfe


Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen (Unterstützung bei der Körperpflege, Aufrechterhaltung der Ordnung im unmittelbaren Wohnbereich, Unterstützung bei der Essenszubereitung etc.)



Therapeutische Hilfen


Bei ärztlicher Verordnung leisten diplomierte Physiotherapeuten und Ergotherapeuten oder Logopäden fachgerechte Hilfe, z.B. nach Schlaganfällen, Frakturen etc.



Anbieter

NÖ Hilfswerk
NÖ Volkshilfe
Caritas der Diözese St. Pölten
Caritas der Erzdiözese Wien
Österreichisches Rotes Kreuz



Kosten

Betreuungsdienste kosten viel Geld. Da betreuungsbedürftige und pflegebedürftige Menschen in der Regel die anfallenden Kosten nicht selbst finanzieren können, übernimmt das Land den Großteil der Finanzierung der vom pflegebedürftigen Menschen beanspruchten Leistungen.
Voraussetzung für die Finanzierung durch die Sozialhilfe des Landes ist:

  • Pflegebedürftigkeit (= Anspruch auf Landes- oder Bundespflegegeld) bzw. medizinischer Hauskrankenpflegefall
  • Hauptwohnsitz im Bundesland Niederösterreich



Die Kostenbeiträge des Hilfeempfängers (= Eigenleistung) werden nach der Höhe des Einkommens berechnet und sind sozial gestaffelt. Weiters wird ein aliquoter Anteil vom Pflegegeld verrechnet. Maximal werden für eine Einsatzstunde des diplomierten Pflegepersonals 29,37 Euro, für eine Einsatzstunde des Altenhelfers bzw. Pflegehelfers 24,10 Euro und für eine Einsatzstunde der Heimhelferin 20,93 Euro verrechnet. An Sonntagen und Feiertagen wird ein 100%iger Zuschlag zum errechneten Kostenbeitrag verrechnet.



Auskünfte und Informationen


Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie bei der Sozialhilfe der Stadt St. Pölten sowie beim Amt der NÖ Landesregierung:

Kontakt:
Magistrat St. Pölten - Sozialhilfe
Roßmarkt 6, 1. Stock
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 333-2550

Kontakt:
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Sozialhilfe (GS5)
Landhausplatz 1, Haus 14
3109 St. Pölten
Tel.: +43 2742 9005-16329