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Beratung für werdende Eltern

Sie wollen sich informieren über die Zeit vor der Geburt? Hier finden Sie alle Informationen im Überblick.




Geburtsvorbereitung

Das Universitätsklinikum St. Pölten bietet ab der 28. Schwangerschaftswoche Geburtsvorbereitungskurse an. Dabei erfahren Sie alles über Lockerungs-, Atmungs- und Kreislaufübungen sowie über Geburt, Stillen und Säuglingspflege.

Ausführliche Informationen finden Sie im Folder des Universitätsklinikums
Infomationen für werdende Eltern PDF-Datei


Kontakt:
Geburtenabteilung Universitätsklinikum St. Pölten

Mag. Ing. Bettina Maderner, B.E.d.,

Tel.: +43 2742 9004-12431


Mutterschutz

Sobald der Arbeitgeber von der Schwangerschaft einer Arbeitnehmerin Kenntnis erlangt, hat er die Schutzbestimmungen laut Mutterschutzgesetz (MSchG) einzuhalten.
Die Schutzbestimmungen des Mutterschutzgesetzes gelten für Arbeiterinnen, Angestellte und Lehrlinge, mit Abweichungen auch für Heimarbeiterinnen, Hausgehilfinnen und Hausangestellte, öffentliche Bedienstete des Bundes, Landes- und Gemeindebedienstete, die in Betrieben beschäftigt sind, und Landeslehrerinnen.
Für alle übrigen Landes- und Gemeindebediensteten sowie Arbeitnehmerinnen in Land- und Forstwirtschaft gelten zwar andere gesetzliche Regelungen, diese entsprechen jedoch inhaltlich weitgehend dem Mutterschutzgesetz.
Das Mutterschutzgesetz gilt nicht für selbstständig erwerbstätige Frauen (in Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft).

Die Arbeitnehmerin steht von Beginn der Schwangerschaft an unter Kündigungs- und Entlassungsschutz. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.help.gv.at.



Beschäftigungsverbote

Während der Schutzfrist - acht Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung - besteht ein generelles Beschäftigungsverbot für werdende und stillende Mütter.



Elternkalender der Arbeiterkammer

Der Elternkalender der Arbeiterkammer zeigt Ihnen Monat für Monat, worauf Sie vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des Kinderbetreuungsgeldes achten sollten.



Mutter-KindPass

Der Mutter-Kind-Pass ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, die darin vorgesehenen Untersuchungen und Befunde sind jedoch wichtige Vorsorgen für Mutter und Kind.

Bitte beachten Sie

Der Mutter-Kind-Pass bildet die Grundlage für den Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Frauenarzt.




Pro Mami St. Pölten

Die Betreuung in den Pro Mamis Nö beginnt in der Schwangerschaft und geht über das erste  ersten Lebensjahr des Kindes hinaus. Sie umfasst folgende Leistungen:

  • Hebammen-Ordination
  • Einzelgespräche und Beratung nach Voranmeldung
  • Geburtsvorbereitung für Paare ab der 30. Schwangerschaftswoche
  • Schwangerengymnastik ab der 20. Schwangerschaftswoche
  • Schwangereninformation - Themen rund um die Geburt
  • Hebammensprechstunde für persönliche Fragen in der Schwangerschaft und mit dem Baby
  • Säuglingspflegekurs für werdende Eltern
  • Still- und Laktationsberatung im Mütterstudio oder als Hausbesuch
  • Schwangerschaftsbegleitung bei Risikoschwangerschaften
  • Mutter-Kind-Treffs - Beratung in der Gruppe
  • Babymassage ab 14 Tage nach der Geburt
  • Babyturnen ab 14 Tage nach der Geburt
  • Wochenbettgymnastik ab 14 Tage nach der Geburt
  • Beckenbodentest und -training zur Kräftigung und Regeneration
  • Geburtsbegleitung
  • Bachblütenberatung in der Schwangerschaft und danach
  • Craniosacrale Harmonisierung in der Schwangerschaft und danach
  • Akupunkturmassage in der Schwangerschaft und danach
  • Shiatsu zur Harmonisierung in der Schwangerschaft und danach
  • CTG-Kontrollen
  • Familienplanung

Kontakt:
Pro Mami St. Pölten & Herzogenburg 
Leitung Hebamme Eva-Maria Kirkovics
Unterwagramer Straße 18
3108 St. Pölten-Wagram
Tel.: +43  676 3264744
E-Mail: hebamme.kirkovics@gmx.at
Web: www.promami.at




Informationen zur anonymen Geburt

St. Pölten bietet die Möglichheit einer "anonymen Geburt". 
Sie sind schwanger, befinden sich in einer verzweifelten Situation und können Ihr Kind nicht behalten? In diesem Fall besteht die Möglichkeit einer anonymen Entbindung im Universitätsklinikum St. Pölten. Das Kind wird nach der Geburt zur Adoption freigegeben.

Wichtig: Sie haben nach der Geburt acht Wochen Zeit, die Entscheidung, das Kind zur Adoption freizugeben, rückgängig zu machen und das Kind doch unter Ihrem Namen anzunehmen.

Informationen über den Ablauf:

  • Mit einer anonymen Geburt machen Sie sich in keiner Weise strafbar. Folglich müssen Sie auch keinesfalls mit Verfolgung oder juristischen Vorwürfen rechnen.
  • Man weiß, dass Sie sich in einer schwierigen Situation befinden, und wird deshalb Ihre Privatsphäre und Ihre Anonymität auf jeden Fall respektieren.
  • Im Hinblick auf Ihre Gesundheit und die des Kindes sollten Sie sich so bald wie möglich mit einem Arzt der Abteilung für Geburtshilfe im Universitätsklinikum St. Pölten in Verbindung setzen und die während der Schwangerschaft notwendigen Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen (Tel.: +43 2742 300-12306).
  • Für Informationen über die Adoption und andere Möglichkeiten der Unterstützung wenden Sie sich bitte an die Jugendhilfe St. Pölten (Tel.: +43 2742 333-2531). Auch dort werden Ihre Angaben vertraulich behandelt und Ihre Anonymität respektiert.
  • Sie erhalten bei der Jugendhilfe und im Sozialen Dienst des Krankenhauses Informationen über Beratungseinrichtungen und Hilfseinrichtungen, an die Sie sich vor, aber auch nach der Geburt wenden können.


Möglichkeiten nach der Geburt:

  • Entscheidung für die Annahme des Kindes (gleich nach der Geburt): In diesem Fall wird es unter Ihrem tatsächlichen Namen eingetragen.
  • Freigabe des Kindes zur Adoption: Das Kind wird zunächst in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe des Magistrates St. Pölten einer Pflegefamilie anvertraut, das ist eine Familie mit langjährigem Kinderwunsch, die um eine Adoption angesucht hat und vom Jugendamt/vom Kompetenzzentrum für geeignet erachtet wurde. Binnen acht Wochen können Sie Ihre Entscheidung widerrufen und das Kind doch annehmen. Dabei trifft Sie die Beweislast der Mutterschaft (dazu wenden Sie sich bitte direkt an das Jugendamt). Widerrufen Sie nicht, wird das Kind zur Adoption freigegeben und mit großer Wahrscheinlichkeit von der bisherigen Pflegefamilie angenommen.
  • Sie können Ihrem Kind einen verschlossenen Brief in der Geburtsgeschichte des Krankenhauses hinterlassen. Diesen Brief können Sie auch nachträglich hinterlegen. Ihr Kind kann ihn ab seiner Volljährigkeit abholen, wenn es etwas über die Umstände erfahren möchte. Keinesfalls hat jemand anderer Zugang zu diesem Brief.


Ein Arzt der Abteilung für Geburtshilfe im Landesklinikum St. Pölten bzw. die Jugendhilfe der Stadt steht Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Kontakt:
Jugendhilfe
Heßstraße 6, 1. Stock 
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 333-2531
E-Mail: jugendhilfe@st-poelten.gv.at 




Informationen zum Schwangerschaftsabbruch

Um Frauen sachliche Informationen und eine Wahlfreiheit zum Schwangerschaftsabbruch in Österreich zu ermöglichen, stellt das Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren aktuelle Informationen zur Verfügung. 

Tipp

Im Stadtplan finden Sie die wichtigsten Adressen aus dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich von St. Pölten sowie die Adressen der Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.