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Bauverfahren

Sie planen etwas zu bauen? Dann sollten Sie sich hier informieren, ob Ihr Bauvorhaben bewilligspflichtig ist.

Die NÖ Bauordnung unterscheidet zwischen




Beispiele für bewilligungsfreie und anzeigefreie Vorhaben:

  • Kanalanschlussleitungen
  • Wasserbecken (Pools, Biotope) bis zu 50 m³
  • Einfriedungen im Grünland (keine baulichen Anlagen)
  • Einzelöfen oder Herde
  • Wärmetauscher für die Fernwärmeversorgung
  • Wärmepumpen
  • Hochstände, Gartengriller und Spielplatzgeräte
  • Werbeeinrichtungen für öffentliche Wahlwerbezwecke
  • Veranstaltungsbetriebsstätten und -einrichtungen (mit bis zu 14 Tagen Bestandsdauer)





Beispiele für anzeigepflichtige Vorhaben:

  • Errichtung von Gerätehütten und Gewächshäusern mit einer Grundrissfläche bis zu 10 m² und einer Gebäudehöhe bis zu 3 m (wenn nicht bewilligungs- und anzeigefrei)
  • Änderung des Verwendungszwecks von Bauwerken oder deren Teilen
  • Wärmeerzeuger von Zentralheizungsanlagen
  • Austausch von Maschinen oder Geräten
  • Abbruch von Bauwerken (wenn nicht an Bauwerk auf Nachbargrundstück angebaut)
  • Wärmeschutzverkleidungen an Gebäuden
  • Trafostationen, Kabelstationen, Gasreduzierstationen und Funkanlagen
  • Telefonzellen, transportable Wählämter, begehbare Folientunnels und Pergolen
  • Solaranlagen
  • Senk- und andere Sammelgruben für Schmutzwässer bsi 60 m3
  • Lagerung von mehr als 200 und höchstens 1.000 Liter brennbaren Flüssigkeiten
  • Verwendung eines Grundstücks als Lagerplatz für Material aller Art


Bei anzeigepflichtigen Bauvorhaben muss die Baubehörde ein Prüfungsverfahren durchführen. Nach Ablauf einer achtwöchigen Frist - ab Eingang der Anzeige bei der Baubehörde (innerhalb derer keine Untersagung oder Mitteilung über weitere Maßnahmen erfolgte) bzw. ab Kenntnisnahme der Anzeige durch die Baubehörde - darf das Vorhaben ausgeführt werden.
Widerspricht das Vorhaben den gesetzlichen Bestimmungen, muss die Baubehörde das Vorhaben mit Bescheid untersagen.

Ihre Bauanzeigen können auch mit elektronischen Formularen bequem von daheim aus eingebringen:
Bauanzeige
Bauanzeige/Versickerung der Niederschlagswässer


Beispiele für bewilligungspflichtige Bauvorhaben:

  • Neubauten und Zubauten von Gebäuden
  • Bauliche Anlagen
  • Einfriedungen als Abgrenzung zu öffentlichen Verkehrsflächen (wenn kein Bebauungsplan existiert)
  • Abänderung von Bauwerken
  • Ortsfeste Aufstellung von Maschinen und Geräten in oder in baulicher Verbindung mit Bauwerken (die nicht gewerbliche Betriebsanlagen sind)
  • Feuerungsanlagen
  • Lagerung von mehr als 1.000 Liter brennbaren Flüssigkeiten (außerhalb gewerblicher Betriebsanlagen)
  • Abbruch von Bauwerken (die an Bauwerke am Nachbargrundstück angebaut sind)
  • Veränderung der Höhenlage des Geländes auf einem Grundstück im Bauland
  • Aufstellung von Windrädern (falls keine elektrizitätsrechtliche Genehmigung erforderlich)


Bei bewilligungspflichtigen Bauvorhaben hat die Baubehörde ein Baubewilligungsverfahren zu führen, und über den Bauantrag wird in Form eines Bescheides entschieden.

Den Antrag auf baubehördliche Bewilligung können Sie mit einem elektronischen Formular eingebringen:
Antrag auf Baubewilligung

Den Beginn der Bauarbeiten müssen Sie schriftlich der Baupolizei melden. Am einfachsten geht dies mit diesem Formular.
Formular für die Meldung des Baubeginns

Die Baupolizei stellt auf Wunsch eine Baufortschrittbestätigung aus. Anträge können auch auf elektronischem Weg gestellt werden:
Formular für die Ausstellung einer Baufortschrittbestätigung

Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist der Baubehörde schriftlich oder mittels elektronischem Formular bekannt zu geben.
Formular zur Bekanntgabe der Bauvollendung

hier finden Sie weitere Formulare, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrem Bauvorhaben helfen können:
Bekanntgabe über den Wechsel des Bauwerbers
Bekanntgabe des Bauführers
Bekanntgabe über den Wechsel des Bauführers
Bestätigung des Bauführers über die bewilligungsgemäße Ausführung des Bauvorhabens

Grundstücksteilung


Vor der Errichtung eines Bauwerkes ist es oft erforderlich, dass ein größeres Grundstück geteilt wird und somit ein oder mehrere Bauplätze geschaffen werden.
Diese Änderung von Grundstücksgrenzen müssen Sie der Baubehörde schriftlich unter Beifügung eines von einem Vermessungsbefugten (Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten) verfassten Teilungsplanes in mindestens zweifacher Ausfertigung anzeigen. (Vermessung)

Im Bereich St. Pölten-Stadt ist für baubehördliche Verfahren die Baupolizei zuständig.


Kontakt:
Baupolizei- und Feuerpolizei
Rathausplatz 1, 2. Stock
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 333-2161 oder -2162
E-Mail: baupolizei@st-poelten.gv.at 

Parteienverkehr und Posteinlauf – Zi. 216
Bauarchiv – Zi. 201
Mo. - Do. von 08.00 - 11.30 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr
Fr. von 08.00 - 12.00 Uhr