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Lustbarkeitsabgabe

Lustbarkeiten, die im Gemeindegebiet der Stadt St. Pölten veranstaltet werden und deren Besuch bzw. Benutzung an die Entrichtung eines Eintrittsgeldes gebunden ist, unterliegen der Lustbarkeitsabgabe.

Als Lustbarkeiten gelten Vergnügungen und Veranstaltungen, die geeignet sind, die Besucherinnen/Besucher bzw. Benutzerinnen/Benutzer zu unterhalten oder sonst wie zu erfreuen. Dies wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Veranstaltung (Lustbarkeit) zugleich auch nicht als Lustbarkeit anzusehenden Zwecken dient oder nicht die Absicht besteht, eine Lustbarkeit darzubieten.

Die 

Verordnung über die Erhebung einer Lustbarkeitsabgabe PDF-Datei der Stadt St. Pölten stützt sich auf die Ermächtigung durch § 15 Abs. 3 Z. 1 FAG (Finanzausgleichsgesetz) 2008 i.d.g.F.
Die Abgabe wird als Hundertsatz der Bemessungsgrundlage erhoben, ist für jede Lustbarkeit gesondert zu berechnen und beträgt, sofern nicht eine Ermäßigung oder Befreiung (mildtätig, gemeinnützig) vorliegt, 25 v. Hundert.

Ermäßigte Sätze gelten wie folgt:

Für Bälle,Tanzveranstaltungen 20%
Shows, bunte Abende, Varietés, Kabaretts 18%
Aufführungen von Sprech-, Musik- und Tanztheaterstücken sowie Veranstaltungen von Tanzschulen, Museen und Ausstellungen 12%
Filmvorführungen 10%
Konzerte, Vorträge, Lesungen, Rezitationen und kulturell oder künstlerisch wertvolle Veranstaltungen 5 %